Flecken Brome strebt Kauf und Nachnutzung des Abschnittes an / Gespräche mit der Stadt Wittingen

Vorkaufsrecht für OHE-Teilstrecke

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Für den Flecken Brome ist es durchaus denkbar, das entwidmete Teilstück der OHE abzukaufen. Allerdings müssen sie ein allgemeines Interesse und konkrete Planungsabsichten nachweisen.

Brome. Mit der Entwidmung der OHE-Strecke und deren möglicher Nachnutzung setzte sich nun der Bromer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auseinander.

Die Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) soll ihr Angebot wiederholt haben, dass Kommunen die Möglichkeiten haben zu prüfen, ob eine Nachnutzung der Strecke – auch in Teilabschnitten – gewünscht wird.

„Es gibt verschiedene Nutzungsvarianten. Der Flecken soll nun seine Planungsabsicht gegenüber der OHE kundtun“, teilte Fleckenbürgermeister Gerhard Borchert mit. Das Ratsrund hat nun einhellig sein Interesse bekundet, das Teilstück zu kaufen – zumal die OHE den Kommunen ein Vorkaufsrecht einräumt, bevor die einzelnen Flurstücke an Privatpersonen veräußert werden. „Dafür müssen wir aber ein öffentliches Interesse nachweisen, und das geht nur über eine Bauleitplanung“, informiert Verwaltungsvertreter Harald Paul.

Ideen würde es nach Aussage von Paul schon geben, aber Konkretes wurde noch nicht näher besprochen. Auch die Kosten seien noch nicht abschätzbar. Bis September muss der Flecken allerdings für den Erwerb konkrete Planungsabsichten vorlegen. Der Bauausschuss des Fleckens hat sich bereits in seiner Sitzung mit der Thematik beschäftigt. Dort wurde ein möglicher touristischer Aspekt ins Auge gefasst. Daher plant die Verwaltung, Kontakt mit der Stadt Wittingen aufzunehmen, um eine möglichst durchgängige Nutzung bis Brome sicherzustellen.

Von Carola Hussak

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