Samtgemeinde Brome: Bauliche Maßnahmen in Schulen für mehr Sicherheit

Vorbereitungen auf „Corona-Winter“

Damit auch in allen Klassenräumen in der Samtgemeinde Brome gut und ausreichend gelüftet werden kann, sollen noch weitere bauliche Maßnahmen erfolgen.
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Damit auch in allen Klassenräumen in der Samtgemeinde Brome gut und ausreichend gelüftet werden kann, sollen noch weitere bauliche Maßnahmen erfolgen.

Brome – Noch sind Herbstferien, aber in der kommenden Woche kehren die Kinder an die Schulen in der Samtgemeinde Brome zurück. Es ist eine Rückkehr hinein in den Schulalltag inmitten der Corona-Pandemie. Im Landkreis Gifhorn gibt es steigende Infektionszahlen.

Vorschriften, Regeln – das Niedersächsische Kultusministerium zeichnet zusammen mit den Schulen für die Hygienepläne und Vorgehensweisen verantwortlich. Aber auch die Samtgemeinde Brome will weiterhin ihren Beitrag leisten, damit die Kinder so gefahrlos wie möglich in die Schule gehen können.

Der Herbst ist da und der nahende Winter steht schon vor der Tür. Damit spielt sich das Leben größtenteils in den Gebäuden ab. Regen, Kälte und früh einsetzende Dunkelheit gehören zu den Jahreszeiten einfach dazu. Anders als an der frischen Luft, wird das Corona-Risiko in geschlossen Räumen höher eingeschätzt. Was also dagegen tun?

Häufiges Lüften wird empfohlen. Das wird auch in den Schulen in der Samtgemeinde so umgesetzt. „Lüften hilft beim Luftaustausch. Es ist ein ganz wichtiger Teil der Hygienemaßnahmen“, weiß auch Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann. Aber nicht in allen Schulen in der Samtgemeinde ist das problemlos möglich. Manche Fenster lassen sich nicht komplett aufstoßen oder nur auf Kipp stellen. „Das ist natürlich ein Problem, was in dieser Zeit nicht geht. Das waren die baulichen, früheren Vorgaben.“ Deshalb hat die Samtgemeinde bereits Aufträge verteilt, damit die Fenster in allen Klassenräumen weit aufgemacht werden können.

Umso kälter es wird, umso leichter wird das Lüften für die Schüler und Lehrer, ist sich Peckmann sicher. „Bei kalten Temperaturen reichen ja schon ein oder zwei Minuten aus. Umso wärmer es ist, umso schwieriger ist der Luftaustausch.“ Das Raumklima ist in der Corona-Zeit ein elementarer Faktor. Im Moment prüft die Samtgemeinde verschiedene Vorgehensweisen, wie das Raumklima objektiv ausgewertet werden kann.

Inzwischen gibt es Apps, die aus der Anzahl der Menschen und der Größe des Raumes einen Zeitraum berechnen, in dem wieder gelüftet werden muss. Auch technisch hoch entwickelte Geräte können das, bestätigt Peckmann. Die Samtgemeinde beschäftigt sich mit einer möglichen Anschaffung.

Es wird auch nach baulichen Lösungen gesucht. Sowohl die Turnhalle in Brome als auch die kleine Halle in Rühen sind nur über die Decke zu lüften. Wenn es regnet, ist das vor allem in Rühen ein Problem. „Wir sind da dran, um Abhilfe zu schaffen.“ Damit der Schulalltag so sicher wie möglich bleibt. Auch im Winter.

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