Sanierung der Burg Brome derzeit im Innenbereich / Westfassade im Frühjahr

Verzug „nicht so schlimm“

Viel Arbeit: Die Sanierung der Burg Brome ist in vollem Gange. Archivfoto: Post

Brome/Gifhorn. Die Winterpause auf Burg Brome wurde ziemlich verlängert. Anderswo kehrt mittlerweile wieder Ruhe ein auf den Baustellen. Der Winter naht und damit auch die Zeit der Pause auf dem Bau.

Doch bis auf der Burg die Arbeiten ruhen, soll noch einiges umgesetzt werden. Bis Mitte Dezember soll dort gearbeitet werden. Lange Zeit geschah nichts, seit einigen Wochen wird aber angepackt.

Erst letzten Monat ging es weiter mit der Sanierung des Wahrzeichens. „Die Abstimmung hat sich lang hingezogen“, begründet der Leiter des Bauamtes des Landkreis Gifhorn, Alexander Wollny. Verzug kam durch die Entdeckung schadstoffbelasteter Hölzer im Erdgeschoss des jahrhunderte alten Gemäuers in die Arbeiten.

Nun läuft die Schadstoffsanierung im Innenbereich der Burg. „Nicht ganz so schlimm“, sagt Wollny zu der Änderung im Zeitplan. In dem Wahrzeichen wird zudem der Fußboden erhöht. Bis Mitte Dezember soll an dem Millionenprojekt gewerkelt werden, dann sollen die Arbeiten im Innenbereich des östlichen und westlichen Teils der Burg abgeschlossen sein.

„Im kommenden Frühjahr“ soll, so der Bauamtsleiter, an der westlichen Fassade der helle Schlämmputz, der schon im Ostteil der Burg zu sehen ist, aufgetragen werden. Danach sind zwei der 3,5 Millionen Euro von dem mit Geldern der Europäischen Union geförderten Projekt verbaut. Bei der Sanierung muss der Landkreis auch immer die Fristen im Auge behalten, um Fördermittel zu erhalten.

In der nächsten Phase komme es zur Inwertsetzung des Gebäudes, so Wollny. Dazu gehört etwa die Dachsanierung und die Einrichtung technischer Gewerke wie Brandmeldeanlagen. Die Neugestaltung des Museums Burg Brome folgt nach dem Abschluss dieser Arbeiten. Vor Ende 2013 passiert hier jedoch nichts.

Von Benjamin Post

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