Brome: Parkbuchten an der Bahnhofstraße werden zum Teil zurückgebaut

Verkehrssituation entschärfen

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Nicht nur vor der Fleischerei Budnik und dem Bistro, auch vor dem Gemeindehaus sollen die drei Parkbuchten zurückgebaut werden.

Brome. Die Verkehrssituation auf der Bahnhofstraße in Brome soll entschärft werden. Dafür sprach sich Dienstagabend einstimmig der Gemeinderat aus. Wie Bürgermeister Gerhard Borchert erläuterte, sollen die Parkbuchten vor der Fleischerei Budnik zurückgebaut werden.

„Die Lage ist dort sehr unübersichtlich und es ist auch schon zu kleineren Blechschäden gekommen.

„Die Verwaltung hat bereits mit der Verkehrsbehörde des Landkreises gesprochen. Es heißt dort, man lege keinen Wert auf Wartezonen“, sagt Borchert. Der Verwaltungsausschuss hätte sogar empfohlen, die Parkbuchten gegenüber dem Bistro und vor dem Gemeindehaus neben der Kirche zurückzubauen. Vor der Apotheke sollen die Parkplätze erhalten werden, um den Verkehr zu beruhigen. Gleicher Grund, die Parkbuchten zu erhalten, gelte vor dem Dessousladen an der Braunschweiger Straße.

Als Anregung brachte der Bürgermeister die Überlegung ins Spiel, wie man den Radverkehr vernünftig durch den Ort leiten könnte. Eventuell könnte man über eine Kennzeichnung auf der Straße wie in Croya nachdenken. Gleichwohl würde eine Verkehrsinsel auf der Salzwedeler Straße für eine Entschleunigung sorgen. Dort, so Borchert, würden Autofahrer nur so in den Ort hineinrasen. „Aber das sollte man als Gesamtpaket betrachten und im Ausschuss besprechen“, regte Borchert an.

Das Vorhaben, sämtliche Parkbuchten zurückzubauen, konnte Jürgen Bammel (FWG) nur unterstützen. Insbesondere die Situation gegenüber des Bistros sehe er als „augenscheinliches Problem“. Denn trotz der drei Parkbuchten würden dort mehr Pkw halten. Bammel sprach sogar von einer Gefahrensituation, die man sich vor Ort ansehen sollte. Denn: „Kinder können in Richtung Ortsmitte auf keinen Fall auf der Straße fahren, das ist nur auf dem Fußweg möglich.“ Als Gefährlich erachtet Bammel auch die Grünanlage an der Braunschweiger Straße. Das sehe zwar schön aus, sei aber gefährlich.

Mit Blick auf den Radverkehr im Ort schlug Dietrich Schaefer (SPD) vor, den allgemeinen deutschen Fahrradclub um Unterstützung zu bitten.

Von Carola Hussak

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