Schlechte Sicht auf Bahnhofstraße / Salzwedeler Straße: Einseitige Sperrung während der Arbeiten

Verkehrsgefährdung in Brome

Brome. Die verkehrliche Situation auf der Bahnhofstraße in Brome ist seit jeher ein Problem. Ein zügiges Durchkommen auf der Bundesstraße 248 ist unmöglich. Parkbuchten lassen den Verkehr immer wieder zum Stocken kommen.

Insgesamt, so erläuterte es Fleckenbürgermeister Gerhard Borchert in der Gemeinderatssitzung Mittwochabend, könnten insgesamt vier Parkzonen und drei Ampelanlagen den Verkehr komplett zum Stehen bringen.

Seit an der Bahnhofstraße vor Kurzem eine Fleischerei eröffnet hat, spitzt sich die Situation durch parkende Autos vor der Filiale noch weiter zu. Borchert spricht von Verkehrsgefährdung, da eine vernünftige Einsicht auf die Straße nicht mehr möglich sei.

Der Rat war sich einig, dass die Situation dringend entschärft werden muss. Daher einigten sich die Ratsmitglieder darauf, dass sich die Verwaltung so schnell wie möglich mit der Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel in Verbindung setzen und diesbezüglich Gespräche führen soll. Eine Möglichkeit wäre, die Halteverbotszonen im Zuge der B 248 zu ändern.

In seinem Bericht erläuterte Borchert, dass die Reparaturarbeiten am Gehweg an der Salzwedeler Straße ab der Ohrebrücke bis 50 Meter vor der Einmündung Klötzer Weg begonnen haben.

Die Bauarbeiter können jedoch nur vernünftig am Gehweg arbeiten, wenn eine Fahrbahnhälfte mitgenutzt werden kann. Daher, so Borchert, ist innerhalb des Bauabschnittes während der Arbeitszeit eine halbseitige Sperrung notwendig, um die Sicherheit zu garantieren. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage gesteuert. Nach dem täglichen Arbeitsende und an den Wochenenden wird die Sperrung aufgehoben und die Ampel entfernt.

Die Arbeiten sind notwendig geworden, da sich der Gehweg in einem desolaten Zustand befand. Anlieger waren aufgrund des schlechten Zustandes nicht in der Lage, die Straßenreinigungspflicht oder den Winterdienst zu erbringen. Die Gehwegfläche war so geneigt, dass die Entwässerung auf die privaten Grundstücke erfolgte.

Von Carola Hussak

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