Brome: Frank-Markus Warnecke wünscht sich wieder Treffen des Arbeitskreises

„Unser Freibad hat Potenzial“

+
Die Verwaltung der Samtgemeinde Brome ist für jede Idee zur Verschönerung des Freibades offen – diese müssten jedoch finanziell, zeitlich und personell umsetzbar sein.

Brome. Den künftigen Kreditbedarf und die Erfüllung der Pflichtaufgaben fest im Blick, empfahl der Jugendausschuss der Samtgemeinde Brome, Ehrenamtliche, die eine Ehrenamtskarte vorlegen können, künftig auf den Freibadeintritt einen Rabatt von 50 Prozent erhalten.

Das Land Niedersachsen verleiht ehrenamtlich Tätigen, die über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren fünf Stunden die Woche oder 250 Stunden jährlich tätig sind, auf Antrag eine Ehrenamtskarte. An Bewohner des Landkreises Gifhorn wurden im vergangenen Jahr etwa 70 Karten verliehen. Dies soll ein Zeichen der Wertschätzung sein. Die Ehrenamtskarteninhaber erhalten an verschiedenen Stellen Vergünstigungen. Die Samtgemeinde Brome möchte diese Initiative unterstützen.

Frank-Markus Warnecke (Grüne) wollte wissen, warum sich der Arbeitskreis Bromer Freibad seit knapp zwei Jahren nicht mehr trifft. „Wir brauchen ein attraktives Bad, und unser Bad hat Potenzial. Auch wären Hinweisschilder an den Ortseingängen sehr hilfreich“, merkte Warnecke an. In Punkto Hinweisschilder konnte Verwaltungsvorstand Holger Schulz anmerken: „Die Schilder liegen bereits bei uns im Rathaus. Sie müssen nur noch angebracht werden.“

Warnecke brachte noch mehr Anregungen, wie das Bad attraktiver gestaltet werden könnte. Dabei hatte er anlässlich der Fußball-WM Public Viewing im Sinn, ein zweites Volleyballfeld mit Blick auf das Turnier oder Basketballkörbe. „Wir könnten unser Freibad auch über die Südheide GmbH populär machen oder Badeutensilien verkaufen – es gibt viele Möglichkeiten, die wiederum im Arbeitskreis diskutiert werden könnten. Die Besucherzahlen ließen im letzten Jahr zu wünschen übrig“, ist Warnecke überzeugt. Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann entgegnete, dass sehr viele Dinge bereits angeschoben und umgesetzt wurden. In diesem Zuge nannte sie neben dem Neptunfest auch die Flohmärkte und Veranstaltungen im Zuge der Sommerferien. „Für die Optik nach Außen ist der Förderverein des Freibades zuständig und wir als Samtgemeinde übernehmen das Tauschen der Pumpen oder das Verlegen von Leitungen. Es sind viele eingebunden und die Vereine haben sich auch so gefunden, ohne den Arbeitskreis“, erläuterte die Verwaltungschefin.

Die schlechten Besucherzahlen, so Schulz, seien eher dem schlechten Wetter geschuldet. Er ergänzte, dass der Arbeitskreis ursprünglich ins Leben gerufen wurde, als die Sanierung des Freibades zur Diskussion stand. „Da das Projekt zu teuer war, wurde es auch nicht weiter verfolgt. Ideen werden auch weiterhin gesammelt und für Vorschläge sind wir immer dankbar – aber es muss auch umsetzbar sein“, betonte Schulz. Hinzu käme, dass man die Arbeitsstunden des Personals im Blick behalten müsse. Je mehr Veranstaltungen außerhalb der festen Zeiten, desto mehr Geld müsse die Verwaltung in die Hand nehmen.

Von Carolas Hussak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare