Tiddische: Bürgermeister Wieland Bartels will gute Finanzsituation der Gemeinde nicht gefährden

Umsetzungen mit Augenmaß

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Nach der Abstufung der Kreisstraße 33/2 durch den Landkreis Gifhorn und der Übertragung der Eischotter Straße an die Gemeinden Rühen und Tiddische plant die Gemeinde Tiddische, den innerörtlichen Teil der Straße im Ortsteil Hoitlingen zu sanieren.

Tiddische. „Die Erneuerung des Daches vom Gemeindehaus/ Dorfgemeinschaftshaus in Tiddische war wohl die größte Investition im vergangenen Jahr – auch wenn das Ganze bereits im Jahr zuvor angeschoben wurde“, blickt Tiddisches Bürgermeister Wieland Bartels auf 2017 zurück.

Wieland Bartels.

Für die Bürgerhäuser in Tiddische und Hoitlingen wurden insgesamt 400 Stühle und 60 Tische angeschafft. Besonders stolz ist Bartels, dass sich in Tiddische die Initiative Dorfleben gegründet hat, die – wie die Dorfputzer in Hoitlingen – den Ort säubern und verschönern. Mitglieder sind größtenteils Frauen“, berichtet der Bürgermeister. Und Frauen hätten gute Methoden, Männer mit ins Boot zu holen.

Wie Bürgermeister Wieland Bartels im IK-Ausblick-Gespräch informiert, könnten Sanierungsmaßnahmen im Bürgerhaus in Tiddische in diesem Jahr umgesetzt werden.

Vorhaben kann der Bürgermeister viele aufzählen, die in diesem Jahr umgesetzt werden könnten. Als da wäre der holprige Friedhofsweg in Tiddische, mit dem Bartels noch nicht 100-prozentig zufrieden ist. Der müsse schließlich vernünftig begehbar sein. In beiden Dorfgemeinschaftshäusern müsste weiter saniert werden. Bartels nennt die Erneuerung der Sanitäranlagen und des Parketts. Nach der Abstufung des Eischotter Weges durch den Landkreis Gifhorn könnte innerorts nun die Sanierung der ehemaligen K 33/2 auf dem Plan stehen – nach der Beratung im Rat.

Darüber hinaus könnten auch in Hoitlingen Sanierungsmaßnahmen in diesem Jahr umgesetzt werden. 

Für das Baugebiet „Am Sportplatz in Hoitlingen wartet die Gemeinde auf Unterlagen des Planers für mögliche Ausgleichsflächen. Dort sollen 40 bis 42 Bauplätze entstehen. Im Zuge dessen, so Bartels, habe die Gemeinde Überlegungen angestellt, wie die Entwicklungsmöglichkeit in Punkto Bau- und Gewerbeflächen aussehen könnte. „Viele Bürger wollen hier wohnen bleiben“, weiß Bartels. Gleiches gelte für den Breitbandausbau. Da muss die Gemeinde überlegen, wie sie künftig an schnelleres Internet kommt – denn in die Breitbandförderung des Landkreises kommt die Gemeinde nicht hinein.

Der Friedhofsweg in Tiddische ähnelt immer noch einer Buckelpiste. Das soll Abhilfe geschaffen werden.

Was die Ratssitzungen betrifft, hofft Bartels künftig auf mehr Besucher. Nach den Ratssitzungen kommt beim gemütlichen Beisammensitzen der ein oder andere gute Vorschlag von den Bürgern. „Ich bekomme viele Anfragen, die ich auch versuche alle schnell zu beantworten. Aber teilweise handelt es sich um Fragen, die in einer Ratssitzung behandelt wurden“,weiß der Bürgermeister.

Was die finanzielle Lage betreffe, so stehe die Gemeinde gut da. Dennoch: „Die Umsetzung von Projekten muss mit Augenmaß passieren, sie müssen leistbar sein“, ist Bartels überzeugt.

Von Carola Hussak

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