Ludwig fordert Fertigstellung der F-Plan-Änderungen

Brome: Ultimatum an die Samtgemeinde

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Schon seit längerem hat die Samtgemeindeverwaltung mit Personalmangel zu kämpfen.
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Samtgemeinde Brome. Die F-Pläne in der Samtgemeinde Brome sollen überarbeitet und ergänzt werden. Dafür wurden die Gemeinden aufgerufen sich Gedanken zu machen, wo und wie sie sich entwickeln wollen.

Ziel des Vorhabens war es, Geld zu sparen, denn jede einzelne noch so kleine F-Plan-Änderung kostet. Außerdem hätte man die Pläne auf dem neuesten Stand und alle gesammelt.

Anfangs kamen die Gemeinden nur schleppend voran (das IK berichtete). Seit gut zwei Jahren ist nichts weiter passiert – sehr zum Missfallen von Ratsherr Karl-Peter Ludwig (SPD). Seinem Unmut machte er in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates Luft: „Die Überarbeitung und Ergänzung sollte längst erfolgt sein. Das Jahr 2015 ist längst vorbei“. Seinerzeit wurden Kosten in Höhe von 200 000 Euro eingeplant. „Wenn die Verwaltung dafür nun 50 000 Euro im Haushalt 2017 einplant, gehe ich davon aus, dass die Änderungen erst 2020 abgeschlossen sind. Wir verschlafen dadurch nicht nur den Zinsmarkt, sondern auch den Anschluss an die Entwicklung“, monierte Ludwig. Der Sozialdemokrat erwarte von der Verwaltung, dass sie „in die Hufe kommt“ – trotz personeller Engpässe. Die Gemeinden hätten schließlich ihre Flächen genannt. Ludwig setzte der Verwaltung ein Ultimatum: bis Juni dieses Jahres sollten die Pläne fertig sein. Ansonsten bräuchte man auch keine Mittel in 2017 bereitstellen.

Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann entgegnete: „Es geht hier nicht allein nur um die Finanzierung. Wir müssen das Ganze auch personell umsetzen.“ Und das sei momentan das größte Problem. Schließlich gebe es noch viele Baupläne umzusetzen wie die Grundschule Brome, die Feuerwehrhäuser oder die Kindertagesstätte in Brechtorf.

Von Carola Hussak

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