Gemeinderat Parsau beschließt Nachnutzung des Spritzenhauses: Eine kleine Turnhalle soll entstehen

Traum wird im Mini-Format erfüllt

Das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Parsau-Ahnbeck an der Hehlerstraße wird bald frei. Die Gemeinde will sich hier einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Eine Turnhalle soll entstehen. Wenn auch mit rund 100 Quadratmetern nur im Mini-Format.
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Das Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Parsau-Ahnbeck an der Hehlerstraße wird bald frei. Die Gemeinde will sich hier einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Eine Turnhalle soll entstehen. Wenn auch mit rund 100 Quadratmetern nur im Mini-Format.

Parsau. Das neue Gerätehaus für die Feuerwehr Am Klingenberg in Parsau kann bald genutzt werden. Dadurch werden die Räumlichkeiten im alten Spritzenhaus frei für einen lang gehegten Traum: Dort soll eine Mini-Turnhalle entstehen.

Die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus sind quasi abgeschlossen.

Mit Hinblick auf den baldigen Umzug der Feuerwehr in ihre neuen Räumlichkeiten wird das Spritzenhaus frei. Verkaufen will man es auf keinen Fall, denn es habe noch eine sehr gute Substanz und ist zentral im Ort gelegen. So sieht der Gemeinderat hier die Chance, den Bürgern einen alten Traum zu erfüllen: den einer Turnhalle. „Seit über 20 Jahren wünschen wir uns eine Halle“, hieß aus der Verwaltung, „aber die Kosten können wir dafür nicht tragen.“

Nun soll aber zumindest im kleinen Maßstab doch eine Sportstätte entstehen. Die Rund 100 Quadratmeter des Spritzenhauses böten genug Platz für einen Gymnastikraum und eine kleine Halle. „Das ist nicht die gewünschte Halle direkt an der Schule“, gab Bürgermeisterin Kerstin Keil zu, „aber lieber den Spatz in der Hand ...“

Kerstin Keil

Die Idee fand bei der Gemeinderatssitzung im voll besetzten Tagungsraum der Gaststätte „Unter den Eichen“ große Zustimmung. Der Umbau zur Mini-Turnhalle wird aber dennoch Geld kosten, das sei allen Anwesenden klar. „Wir müssen schauen, was machbar ist, was wir uns leisten können“, dämpfte Keil die Erwartungen an das Projekt. Ein Planungsbüro soll deshalb auch erst einmal eine „Minimal-Geschichte“ machen. Man müsse dann in absehbarer Zeit gemeinsam schauen, wie genau man die Idee umsetzen könne. In Richtung der Bildungsstätten versprach Keil: „Ihr sollt dort immer verlässlich Sport machen können.“

Neben diversen Sportutensilien soll das Spritzenhaus künftig auch schwereres Gerät beherbergen. „Wir wollen dort Unterstellplätze schaffen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Fred Marhenke. Maschinen, wie etwa Rasenmäher, vom Sportverein und der Gemeinde sollen dort abgestellt werden. Der Rat beschloss die beschriebene Nachnutzung einstimmig.

Von Dennis Tesch

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