+++Update, 22 Uhr: Frontalzusammenstoß zweier Pkw zwischen Rühen und Parsau

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Unfall auf der B 244

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Der völlig zerstörte Golf in dem der Fahrer eingeklemmt wurde und noch am Unfallort verstarb.

pg  / ds Rühen / Parsau. Ein schwerer Unfall auf der B 244 zwischen Rühen und Parsau hat gestern (14.01.) am frühen Abend ein Menschenleben gefordert. Vier weitere Personen wurden bei dem Frontalzusammenstoß zum Teil schwer verletzt.

+++Update 22 Uhr+++

Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge kommen aus dem Landkreis Gifhorn. Auf gerader Strecke kollidierten der Golf Variant eines Mannes und ein Kia mit vier Insassen frontal. Für den in seinem Autowrack eingeklemmten Golf-Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Die Ortsfeuerwehr Rühen war als erstes am Unfallort. Parallel wurden die Wehren aus Parsau und Brome alarmiert, die mit acht Fahrzeugen und mehr als 30 Kameraden vor Ort waren. Feuerwehr-Pressesprecher Michael Gose teilte später mit, dass durch die Parallelalarmierung gleich zwei schwere Rettungssätze für die eingeklemmten Personen zur Verfügung standen. Damit konnte die Rettung schnellstmöglich anlaufen.

Zur Versorgung der Verletzten wurden außerdem zwei Notärzte und fünf Rettungswagen alarmiert. Vor Ort konnte vom Notarzt nur noch der Tod des eingeklemmten Golf-Fahrers festgestellt werden.

Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört, beim Golf wurde der Motorblock aus der Karosse gerissen. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache und ließ die Bundesstraße 244 bis kurz nach 20.30 Uhr voll sperren, die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle weiträumig aus.

"Ein solcher Unfall ist selbst für die erfahrenen Kameraden sehr belastend", sagte Gemeindebrandmeister Frank Mosel aus Ehra, der die sehr professionelle wehrübergreifende Zusammenarbeit ausdrücklich lobte.

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(Erstmeldung, 21 Uhr)

Nach ersten Meldungen verstarb der Fahrer eines Golf Variant noch an der Unfallstelle.

Der Mann war von Parsau in Richtung Rühen unterwegs, als sein Golf mit einem entgegenkommenden Kia kollidierte. Von den vier Insassen des Kia wurden zwei schwer- und die anderen beiden leicht verletzt. Für den Rettungseinsatz und die Bergung der völlig zerstörten Fahrzeuge war die Bundesstraße voll gesperrt. Die Unfallursache ist zur Stunde noch nicht geklärt.

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