Bodengutachten für Tiddischer Dorfteich soll erstellt werden

Tiddische will Beleuchtungskonzept: Ein Planer soll Licht ins Dunkel bringen

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In Tiddische und Hoitlingen soll die Straßenbeleuchtung einheitlich und angenehm gestaltet werden. 

Hoitlingen – Der Gemeinderat Tiddische beschloss bei seiner jüngsten Sitzung unter anderem, einen Planer für die Straßenbeleuchtung einzuspannen.

Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Wieland Bartels die Anwesenden im Dorfgemeinschaftshaus Hoitlingen und lieferte seinen Bericht ab. So ginge es mit dem Baugebiet voran, man warte aber noch auf ein Schallgutachten. Neben der freudigen Nachricht, dass der Gemeinde zwei weitere Weihnachtssterne gespendet wurden, berichtete er auch von der „wohl witzigsten Seniorenfahrt, die wir je hatten“. Er wies auch auf die Senioren-Weihnachtsfeiern am 8. Dezember in Hoitlingen und am 15. Dezember in Tiddische hin.

Schnell abgehakt waren die Tagesordnungspunkte zu Mehrausgaben für Personal und einem Bodengutachten für den Tiddischer Dorfteich. Erstere seien in Höhe von rund 7.500 Euro notwendig, da der Haushalt vor rund einem Jahr aufgestellt wurde. Seit dem habe es eine Mindestlohnerhöhung ergeben, auch wurden Stunden angepasst. „Das hätten wir unmöglich vorher sehen können“, erklärte Bartels. Der Rat beschloss die überplanmäßige Ausgabe einstimmig.

Die Notwendigkeit des Gutachtens stieß bei manchen Ratsmitgliedern auf Unverständnis, schließlich sei der Teich erst 15 Jahre alt. Auch sei doch gar nicht klar, ob und wie der Boden abgetragen oder entsorgt werden müsse. Daher wolle man die rund 5.100 Euro für das Gutachten nicht in die Hand nehmen. Bartels erwiderte, das Gutachten sei eben nötig, um diese bisher unklaren Schritte zu planen – und ohne gebe es auch keine Fördermittel. Der Rat entschied sich bei drei Gegenstimmen für das Gutachten.

Eine längere Diskussion gab es zum Thema Straßenbeleuchtung. Dazu soll ein Planer beauftragt werden, um die noch offenen Fragen zu klären. Stimmen aus dem Rat und aus der Bürgerschaft machten deutlich, dass man sich einheitliche Lampen mit warmem Licht wünscht, nicht, wie etwa An der Pappel, kalt-weißes. Bürger monierten zudem, dass derzeit unterschiedliche Leuchtmittel verbaut seien. Bartels erwiderte, dass der Elektriker zur Zeit verbaue, was da sei. „Wenn unser Konzept steht, hat das natürlich ein Ende.“ Auch sei die Lampe am neuen Feuerwehrhaus erstmal nur ein „Prototyp“. Man müsse eben mit einem Planer schauen, was man machen wolle: nur die Köpfe tauschen, alles sanieren, Umstellung auf LED? Die Möglichkeiten seien vielfältig, ebenso die Kosten. „Eine komplett neue Laterne kostet rund 2.000 Euro“, erklärte Bartels, „und wir haben 150 bis 160 davon im Ort.“

Bürger schlugen vor, sich an Bergfeld zu orientieren. Die Beleuchtung dort fanden beinahe alle Anwesenden ansprechend. „Das wollen wir natürlich noch besser machen“, lachte Bartels. Auch sein Stellvertreter Daniel Krause regte an, sich in anderen Gemeinden umzuschauen. „Es wird auch jeder die Möglichkeit haben, sich bei dem Thema einzubringen“, versprach Bartels. Der Rat entschied einstimmig die Beauftragung des Ingenieurbüros Hornig aus Wendeburg.

VON DENNIS TESCH

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