Pflanzen sollen Schutz bieten

Teich in Benitz sorgt im Bromer Gemeinderat für Gesprächsstoff

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Der Teich am Spielplatz in Benitz soll zum Schutz der Kinder abgesichert werden.

Brome – Für Gesprächsstoff sorgte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung des Fleckens Brome erneut der Teich in Benitz, der an einen Spielplatz grenzt.

Lothar Hilmer (FWG) hatte nachdrücklich bemängelt, dass Kinder, die an den Geräten spielen, in einem unbeaufsichtigten Augenblick zum Teich und in das Wasser dort gelangen könnten.

Dabei sei die Gefahr groß, dass sie in kindstypischer Weise zu Schaden oder gar ums Leben kommen könnten. Er schlug einen Zaun als Absicherung vor. Bürgermeister Gerhard Borchert (CDU) führte aus, dass ein solcher Zaun 2000 Euro kosten könne. Ebenso wirkungsvoll und zudem Schutz für Vögel und weitere Tiere sei eine bodendeckende Bepflanzung. Die Idee des Bürgermeisters fand eine Mehrheit.

Jens Winter (SPD) ist für den verstorbenen Dietrich Schaefer in den Gemeinderat des Fleckens Brome nachgerückt und einstimmig in den Verwaltungsausschuss gewählt worden. Zugleich wurde er zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, ebenfalls in der Nachfolge von Dietrich Schaefer. Außerdem beschloss das Gremium, einen Antrag an die Samtgemeinde zu stellen, demzufolge gemeinsam mit anderen Gebietskörperschaften ein Management für energetische Sanierungsmaßnahmen und deren Umsetzung gebildet wird. Adolf Bannier, ehemals FDP-Mitglied im Rat des Fleckens, hatte eine solche Maßnahme für Brome angeregt. Doch war diese Anregung nicht umgesetzt worden, weil sie für den Ort überdimensioniert schien, müsste doch als Voraussetzung eine Ingenieursstelle zusätzlich eingerichtet werden. Borchert hält es für machbar, dass sich mehrere Samtgemeinden zusammentun, um die Voraussetzungen zu schaffen.

Zum Bebauungsplan „Böckwitzer Straße“ in Zicherie teilte Borchert mit, dass im ersten Abschnitt alle Grundstücke verkauft worden seien, rechne man drei Voranmeldungen mit. Auch der zweite Bauabschnitt ist bereits fast völlig belegt. Dort gibt es drei bisher unverbindliche Anmeldungen.

VON HORST MICHALZIK

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