Samtgemeinde Brome will alternative Möglichkeiten für Beisetzungen anbieten

Suche nach Bestattungswald

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Die Samtgemeindeverwaltung sucht nach einem geeigneten Platz für einen Bestattungswald.

Brome. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten einer Beisetzung – Urnenbestattung, Feuerbestattung, Erdbestattung oder Luftbestattung. In Deutschland gibt es zudem unterschiedliche Friedhofstypen.

Jeder hat seine eigenen Besonderheiten, weshalb bei der Grabwahl immer auch die Friedhofsart bedacht wird. Es kann zwischen vier Grundarten des Friedhofes unterschieden werden. Dazu zählen der Parkfriedhof, der Waldfriedhof, der Alleequartierfriedhof und der Dorffriedhof.

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Die Wünsche der Bürger aus der Samtgemeinde Brome werden dabei auch immer vielfältiger. Grund genug, die Friedhofssatzung so anzupassen, dass die unterschiedlichen Bestattungsformen auch angeboten werden können. Dazu zählen künftig Erd- und Urnenbestattungen unter dem grünen Rasen mit liegendem Stein oder mit aufrechtem Stein oder Baumbestattungen/Baumgrab mit Platte auf geeigneten Friedhöfen.

Die Verwaltung überprüft dazu momentan die Möglichkeit, in welcher Gemeinde Beisetzungen in einem Bestattungswald angeboten werden können. „Wir haben diverse Stellen angeschrieben und warten noch auf Rückmeldungen“, erklärt Manuela Peckmann, allgemeine Verwaltungsvertreterin, auf IK-Anfrage.

Noch etwa ein Jahr soll auf dem Tülauer Friedhof die Testphase zur Neugestaltung der Grüngutabfuhr laufen. Wie Peckmann erläutert, wolle man versuchen, die Entsorgung von Grüngut wirtschaftlicher zu gestalten. Dabei handelt es sich um Sammelbehälter, die seltener als üblich abtransportiert werden. Eine erste Bilanz kann derzeit noch nicht gezogen werden. Der erste Gedanke zu diesem „Projekt“ ist laut Peckmann bereits vor zwei Jahren aufgekommen.

Von Carola Hussak

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