Motorradfreunde Tülau feiern 25-jähriges Bestehen im großen Stil mit internationalen Besuchern

Stuntshow und viel Chrom

Eindrucksvolle Maschinen rollten am Sonnabend über den Tülauer Feldweg zum Osterfeuerplatz: Die Motorradfreunde Tülau feierten ihren 25. Geburtstag.
+
Eindrucksvolle Maschinen rollten am Sonnabend über den Tülauer Feldweg zum Osterfeuerplatz: Die Motorradfreunde Tülau feierten ihren 25. Geburtstag.

Tülau. Atemberaubende Stunts, eine schier unüberschaubare Zahl an Motorrädern jeder Art, knatternde und zum Teil knallende Motoren: Die Motorradfreunde Tülau (MFT) gibt es seit 25 Jahren.

Zur „Jubiparty“ hatten sie am Sonnabend auf den Osterfeuerplatz in Tülau eingeladen, und der Andrang war gewaltig.

„Aus Hamburg, Hannover, Salzwedel und sogar aus der Schweiz sind die Teilnehmer angereist“, freute sich „Präsi“ Igor, der eigentlich Ingo Quilitz heißt und den Club seit 2011 leitet. Ein großes Programm hatten die MFT vorbereitet, und hinter dem Festzelt reihte sich Zelt an Zelt: Das Camp war sehr gut besetzt.

Das Tragen einer Kutte war für die Teilnehmer fast Pflicht, während die Besucher auf Anhängern Platz genommen hatten.

Auf der Wiese drängten sich die Männer und Frauen um Imbiss- und Getränkestände und um die Auslagen einiger Firmen, die Ausrüstungen und Geräte für Motorradfreunde ausgestellt hatten. Fast alle Gäste trugen Leder oder die typischen Kutten, und vom riesigen Cruiser über Crossmotorrad, Chopper und Tourenmaschine bis hin zum Kinderbike gab es kaum eine Zweiradart, die man nicht bestaunen konnte. Dazwischen immer wieder Harleys, mehr oder weniger aufgemotzt, mit ihrem unverwechselbaren Klang, der in manchen Fällen von Gewehrschüssen nicht zu unterscheiden war.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einer Ausfahrt von Motorrädern, die einen riesigen Zug bildeten.

Nach der Heimkehr gab es jede Art der Stärkung im Zelt und davor, und um 16 Uhr hatten viele Zuschauer auf landwirtschaftlichen Anhängern Platz gefunden, als die Stuntshow begann. Zwei Stuntmen zeigten atemberaubende Wheelies, Bremsaktionen auf dem Vorderrad und einen echten Burnout. Still wurde es, als sie wechselseitig über eine Schräge, ein Gitter und fast im Sprung mit ihren Maschinen ein Podest erklommen, bis dann der Beifall losbrach.

Neben zwei dieser artistischen Einlagen gab es im Zelt Live-Musik mit der Band Travelpussys sowie Becki Garber und Vito Popetto und gegen Mitternacht Hedline. Den ganzen Tag über herrschte ein herzlicher Ton unter den Gleichgesinnten, und es gab viele fachliche Gespräche über Motorstärken und Bremssysteme. Zum Schluss des offiziellen Programms war für die harten Männer (und Frauen) ein besonderer Höhepunkt angesetzt: ein Striptease um Mitternacht.

Von Horst Michalzik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare