„Vor den Eichen“ ist im Dorferneuerungsprogramm / Noch steht nicht fest, welche Kosten zuwendungsfähig sind

Straßensanierung in Brechtorf im Frühjahr

Die Straße „Vor den Eichen“ soll im kommenden Frühjahr im Zuge der Dorferneuerung ausgebaut werden. Dadurch fließen Zuschüsse. Grund genug für die Gemeinde, den Ausbau doch nicht in diesem Jahr vorzunehmen.

Brechtorf. Eigentlich sollte die Straße „Vor den Eichen“ in Brechtorf bereits in diesem Jahr ausgebaut werden.

Wie Rühens Bürgermeister Karl-Peter Ludwig während der Bauausschusssitzung der Gemeinde Rühen am Montagabend informierte, kann diese Maßnahme nun im Zuge der Dorferneuerung umgesetzt werden. Geplant ist, mit dem Straßenbau im kommenden Jahr zu beginnen.

Nach ersten Berechnungen, soll soll die Maßnahme insgesmat 332 000 Euro kosten. Unter der Voraussetzung, dass die Bezuschussung durch die Dorferneuerung in der Form und der Höhe genehmigt wird, sind 50 Prozent der Nettokosten, also 166 000 Euro, als Zuschuss zu erwarten. Wie Ludwig betonte, bestimme der Zuschussgeber, welche Kosten zuwendungsfähig und wie dieser Zuschuss auf die zu erhebenen Beiträge anzurechnen seien. „In der Vergangenheit waren diese Zuschüsse in den meisten Fällen in voller Höhe von den Gesamtkosten abzuziehen“, so Ludwig. Demnach könnten 229 080 Euro auf die Anlieger nach Grundstücksgröße (60 Prozent) und 40 Prozent auf die Gemeinde verteilt werden. „Diese Zahlen sind aber noch nicht entgültig“, unterstrich Ludwig. In der Vergangenheit habe es jedoch schon Fälle gegeben, wo der Zuschuss zunächst auf den Gemeindeanteil und erst der verbleibende Rest auf den Anliegeranteil anzurechnen ist.

Am Montag stellte Heinrich Schulz vom Planungsbüro Schulz & Partner das Projekt vor. Demnach werde die Fläche 7 Meter breit zuzüglich der Gehwege. „Mit einer Fahrbahnbreite von 5,25 Meter erreichten wir ein komfortables Maß“, meinte Schulz. Beidseitig wolle man beide Gehwege in einer Breite von zwei Metern erhalten und Parkstreifen schaffen.

Damit die Straße nicht zu einer Rennpist wird, werden Verschwenkungen eingebau und Bäume gepflanzt. Die Fahrbahn wird mit rötlichen Betonpflastersteinen farblich abgegrenzt. Der Wendehammer soll im wesentlichen so bleiben wie er jetzt ist.

„Wo kommt die Beleuchtung denn hin?“, wollte ein Anwohner wissen. Diese komme, so Schulz, auf die gegenüberliegende Straßenseite. So könne auch der Stichweg noch mit einbezogen werden. Die neuen Straßenlampen werden mit LED-Leuchten ausgestattet. „Wie hoch werden denn die Borde?“, wollte Ratsherr Ignaz Redler (CDU) wissen. „Wir planen flache Borde in einer Höhe von drei bis vier Zentimetern“, erläuterte Schulz. Hochborde seien also nicht vorgesehen.

Von Carola Hussak

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