Erstrahlen in neuem Licht

Straßenbeleuchtung in Tülau und Voitze soll modernisiert werden

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Alte Laternen wie hier werden in Voitze und Tülau bald Geschichte sein. In der Ortsdurchfahrt Voitze wurden bereits neue, enger zusammenstehende Masten aufgestellt.

Tülau/Voitze. Tülau und Voitze erstrahlen bald in neuem Licht: Im nächsten Jahr sollen ein neues Beleuchtungskonzept erstellt und die ersten Lampen auf LED-Technik umgerüstet werden.

Voitze leuchtet. Derzeit erhellen nicht nur die Straßenlaternen den Ort, sondern auch rote und gelbe Lampen von Absperrungen. Die wurden im Zuge der Erneuerung der Ortsdurchfahrt aufgestellt. Doch es gibt noch dunkle Stellen im Ort, genauso wie in Tülau. „Die Situation ist nicht zufriedenstellend“, hielt Tülaus Bürgermeister Martin Zenk auf der Ratssitzung am Mittwochabend fest. Um Abhilfe zu schaffen, soll bald der Altbestand an Lampen erfasst und ein Beleuchtungskonzept für die Orte aufgestellt werden.

„Das ist leider nur mit Fördermitteln möglich“, sagte Zenk. Deshalb wurde bereits Ende September ein Antrag beim entsprechenden Bundesministerium gestellt. „Um über einen Schwellenwert zu kommen, haben wir die Umrüstung auf LED-Technik an der Salzwedeler Straße und Im Häg beantragt“, berichtete Zenk. Mittlerweile habe man Rückmeldung erhalten: Die Kosten von rund 23 000 Euro werden zu über 25 Prozent gefördert.

Von dem Geld sollen zunächst schon im Februar oder März die Lampenköpfe ausgetauscht werden, die Masten bleiben erst einmal erhalten. Langfristig sollen die aber auch modernisiert werden, um die noch dunklen Flecken auszuleuchten. Entlang der Ortsdurchfahrt ist dies bereits geschehen: „In Richtung Ehra wurden zusätzliche Lampen, neue Masten und Kabel verbaut“, berichtete Zenk. „Die Lampen stehen in zeitgemäßen Abständen von 26 bis 40 Metern, die alten noch im Abstand von 60 Metern.“

Ratsfrau Hanna Meyer verwies auf Ehra-Lessien, wo eine Diskussion um die uneinheitliche Straßenbeleuchtung geführt wird (das IK berichtete). „Wir haben zwar mit bestimmten Köpfen kalkuliert“, entkräftete Zenk die Bedenken, „aber haben uns nicht auf ein komplettes System festgelegt. Ein einheitliches Ortsbild haben wir im Blick.“

Mit der Zusicherung, beizeiten noch einmal über konkrete Lampenköpfe und -masten sprechen zu können, beschloss der Rat die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und die Teilmaßnahmen im Frühjahr 2019 einstimmig.

Von Dennis Tesch

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