Quadratmeterpreis steigt

Baugebiet Kälberanger IV: In Parsau wird es teuer

Das Baugebiet in Parsau.
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Die Bauprojekte in Parsau nehmen nun nach einigen Stopps und Verzögerungen Fahrt auf. Der Wintereinbruch hatte die Bautätigkeiten verhindert.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Parsau – Steigende Quadratmeterpreise im Baugebiet Kälberanger IV und ein erneuerter Plan für die Straßensanierung Am Klingenberg. Bei der Gemeinderatssitzung in Parsau informierte Bürgermeisterin Kerstin Keil über den aktuellen Stand der Dinge.

Die Arbeiten in der Straße Am Klingenberg laufen. Nachdem sich die Sanierung durch den Wintereinbruch und Corona-Ausfälle des zuständigen Unternehmens nach hinten verschoben hatte (das IK berichtete), wird sich die ursprüngliche Maßnahme nun leicht verändern. Denn eigentlich sollte erst nach Ende der Tankstelle mit dem Straßenausbau in Richtung Feuerwehr begonnen werden. Die Fläche war noch in einem guten Zustand.

„Aber durch den heftigen Wintereinbruch hat sich der Zustand der Straße auch bei der Einmündung zur Hauptstraße sichtlich verschlechtert“, berichtete Keil. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschlossen, diesen Bereich mitsanieren zu lassen. „Aus kaufmännischen und wirtschaftlichen Aspekten ist das sinnvoll. Die Straße wurde 1984 ausgebaut und bei einer Lebensdauer von durchschnittlich 25 Jahren hat sie lange gehalten.“ Die Anlieger sollen noch schriftlich informiert werden, wann der zweite Abschnitt beginnt. Voraussichtlich soll der Erweiterungsbau schon diese Woche starten.

Mit Blick auf die Baugebiete in Parsau erwartete Keil nun „endlich Volldampf.“ Das schlechte Wetter habe man nun hinter sich gelassen, die ruhende Baustelle ist seit knapp zehn Tagen wieder in Betrieb. Keil hofft auf den Juli. Dann soll die Erschließung endlich hinter der Gemeinde liegen und die Bauherren in die Startlöcher treten können. Beim Nachfolgegebiet Kälberanger IV stecke die Gemeinde gerade mitten im B-Plan. „Die erste Auslegung hat schon stattgefunden“, berichtete Keil. Eine leichte Verzögerung gebe es bei einem Vogelgutachten. Aber ansonsten befinde sich das Gebiet voll im Plan. Eine erste Einschätzung zum Quadratmeterpreis konnte die Bürgermeisterin auch geben. 129 Euro soll der Quadratmeter kosten. „Das ist auch durch den teuren Flächenankauf und die steigenden Kosten zu erklären“, so Keil, Knapp 460 000 Euro hatte die Gemeinde für die Fläche bezahlt. „Aber am Ende des Tages muss sich das natürlich auch rechnen.“ Trotzdem sei die Warteliste an Interessenten lang.

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