Startsignal für die Verwaltung

Gefahr für Kinder: An dieser Stelle an der B 244 soll eine Dunkelampel den Schulkindern einen sicheren Weg bereiten. Das Schild warnt bisher die Autofahrer. Archivfoto: Post

Brome. Am Montag musste Harald Paul eine Baustelle im Flecken Brome abnehmen. Auf der Braunschweiger Straße wurden auf 350 Metern Ausbesserungen des Asphalts vorgenommen. Mit dem Löcher stopfen geht es weiter in der Kommune, nachdem die Verwaltung von der Kommunalaufsicht grünes Licht für ihren Haushalt 2011 bekommen hat. Bei Ausbesserungsarbeiten bleibt es aber nicht nur, größere Baustellen werden angegangen. Alle im Finanzplan eingeplanten Investitionen sollen getätigt, Maßnahmen damit umgesetzt werden.

Der Haushalt der Fleckens musste, von der Kommunalaufsicht geprüft werden, die Kommune hatte zuvor das Haushaltskonsolidierungskonzept beschlossen. Von der Aussicht kam das Okay, „relativ zügig“, wie Verwaltungsmitarbeiter Paul findet. Bromes Finanzplanung, die am 30. März im Rat des Fleckens verabschiedet wurde, dürfen Taten folgen. „Dass, was wir im Haushalt an Maßnahmen geplant haben, wird umgesetzt“, sagt Paul. Dabei geht es nach Prioritäten. Der Flecken hat vor, folgende Maßnahmen umzusetzen:

• Sicherer Schulweg: Für den Übergang vom Neubaugebiet Windmühlenfeld über die Bundesstraße 244 wird eine Dunkelampel installiert, zudem soll die Straßenbeleuchtung angepasst werden. Damit geht der Wunsch von anliegenden Eltern der Kindern, die in die Bromer Grundschule gehen, endlich in Erfüllung. Laut Paul habe das Vorhaben „vordringliche Priorität“. Der Flecken muss dafür die vorgesehenen 30 000 Euro berappen. Derzeit wird von einem Planungsbüro ein Entwurf erstellt, dieser dann der Landesstraßenbaubehörde vorgelegt. Daraufhin kann es vor Ort losgehen.

• Dorferneuerung Benitz/ Wiswedel: Noch in diesem Jahr sollen Maßnahmen in beiden Ortsteilen umgesetzt werden. In Benitz wird es innerörtlich Veränderungen am Fuß- und Radweg entlang der B 244 geben, geplant ist in diesem Zusammenhang die Anbindung an den geplanten Radweg Altendorf-Benitz, dessen Bau dieses Jahr starten soll. In Wiswedel steht der Umbau des Spritzenhauses zu einem Gemeinschaftsraum auf dem Plan.

• Sanierung der Wirtschaftswege: Fast allen Wegen im Flecken geht es schlecht. Mithilfe der Landwirte sollen die Strecken nun erneuert werden. Die Verwaltung stellt dazu das Material, das zentral abgelegt werde und zur Sanierung genutzt werden soll.

• Ausbesserung der Straßenschilder: In allen Ortsteilen müssten Straßenschilder „repariert und gereinigt“ werden, erklärt der Verwaltungsmitarbeiter. Hieran macht sich der Flecken in Eigenregie, eine Gemeindemitarbeiter packt an.

Von Benjamin Post

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare