Großer Preis / Staunen über originelle Fahrzeuge

22 Starter bei Bromer Seifenkistenrennen: Team Jägercorps siegt

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So sehen Sieger aus: das Team Jägercorps.

Brome – Ein fahrender Fußballschuh, eine rollende Schatzkiste, Thomas, die Dampflok, und andere originelle Seifenkisten gab es beim Großen Preis von Brome am Samstag zu bestaunen – eine große Gaudi für Zuschauer und Teilnehmer.

14 Piloten in der Rennklasse und 8 Fahrer in der Juniorklasse gingen an den Start.

„So viele hatten wir noch nie“, freute sich Maik Harling als Hauptmann der Jungschützen. Die Abteilung des Bromer Schützenvereins hatte das Seifenkistenrennen auf dem Wirtschaftsweg zwischen Brome und Zicherie zum inzwischen neunten Mal ausgerichtet.

Zum neunten Mal ging es für die Piloten um die beste Zeit auf der Strecke.

Mit dabei waren Fahrer aus Brome, aber auch aus der Umgebung. Moritz Pahlmann (9) aus Wolfsburg nahm mit einer Star-Wars-Seifenkiste teil – inklusive angebautem Laserschwert. Das Fahrzeug hatte sein Großvater Klaus Pahlmann mit ihm gebastelt. Seit Februar ist die Seifenkiste fertig, zwei Rennen hat Moritz schon damit absolviert. Das Gefährt wird aber „ständig verbessert“, erklärte Klaus Pahlmann.

Familie Wendlandt aus Brome ging mit drei Fahrzeugen an den Start: Jannek Wendlandt war im roten Formel-1-Wagen unterwegs, Birgit Wendlandt als Lokführerin mit einer Thomas-Dampflok und Dirk Wendlandt zog mit einer ebenfalls schicken Segelschiff-Seifenkiste die Blicke auf sich. Wieso er ausgerechnet ein Schiff bastelte? „Weil ich mit einer englischen Telefonzelle nicht starten durfte“, erklärte er. Erlaubt ist laut Regelwerk nämlich bloß eine Höhe von 1,20 Metern ...

Auch die Bromer Kinderfeuerwehr war mit einer Seifenkiste vertreten. „Der Wunsch kam von den Kindern“, berichtete Kinderfeuerwehrwartin Angela Jung. Das Team Bad Girls II, bestehend aus Fahrerin Lea Pietras sowie Melanie Wozasek, trat mit einem rosafarbenen Barbie-Boliden mit Plüsch-Lenkrad und Barbie-Puppe als Galionsfigur an. Und Patrick Herud, der mal mit einer Renn-Banane gewonnen hatte, absolvierte einen Lauf mit einer Schatzkiste. Der Clou: Mittels vier Clips konnte Herud die „Karosserie“ wechseln und den zweiten Lauf mit optisch komplett veränderter Seifenkiste antreten.

Den Gesamtsieg sicherte sich Matthias Scharf vom Team Jägerkorps. Er raste die Strecke in nur 51,82 Sekunden herunter und unterbot damit sogar den Streckenrekord von Vorjahressieger Mick Herud.

Den ersten Platz in der Juniorkiste belegte Bastian Senkel (Team SPD III).

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