Zwei Monate nach Zerstörung

Restaurierung von Bromes Kriegerdenkmal dauert noch

Das zerstörte Kriegerdenkmal in Brome
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Mitte Dezember wurde das Kriegerdenkmal in Bromes Ortskern zerstört. Der Wiederaufbau dauert noch.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Brome – Knapp zwei Monate steht das Bromer Kriegerdenkmal schon nicht mehr. Bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw wurde es im Dezember komplett zerstört und brach in sich zusammen (das IK berichtete). Seitdem gibt die sonst so ehrwürdige Kulisse ein trauriges Bild ab. Rotes Absperrband hindert Passanten, sich den tonnenschweren, umgestürzten Säulen zu nähern. Wie es weitergeht? Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert hofft auf einen baldigen Restaurierungsstart, stellt sich aber noch auf eine längere Wartezeit ein.

Ein Autofahrer war Mitte Dezember frontal in das im Ortskern stehende, 1877 erbaute Denkmal hineingefahren. Die Polizei hatte bei dem Unfallverursacher Alkohol und eine zu hohe Geschwindigkeit als Ursache ausgemacht. Seitdem warten die Bromer Bürger darauf, dass das Kriegerdenkmal wieder instand gesetzt werden kann.

Aber so einfach, das bestätigt Borchert, ist die Sache nicht. Der Landkreis Gifhorn hatte den Flecken bei der Suche nach einem geeigneten Restaurator unterstützt. Allzu leicht war es nicht, einen Experten zu finden. Nun scheint der Flecken aber einen Fachmann gefunden zu haben, der sich sowohl mit Stein, als auch Metall auskennt. „Wir erwarten ihn nächste Woche und hoffen auf gute Nachrichten.“ Das unter Denkmalschutz stehende Gebilde soll – das wünscht sich der Flecken als auch die Denkmalpflege – in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. „Wir hoffen, dass das auch gelingen wird“, erklärt Bromes Bürgermeister. Signale, dass die Restaurierung eine komplizierte Angelegenheit werden könnte, hat es aber schon gegeben. „Es wird auf jeden Fall sehr spannend, was für Nachrichten der Experte uns überbringt.“

Wunsch: Vollständige Wiederherstellung

Gibt es in der kommenden Woche gute Nachrichten, dann geht die Bürokratie um den Schaden aber noch weiter. Denn dann müssen die Kosten samt Gutachten an die Versicherung des Unfallverursachers gemeldet werden. „Ich gehe davon aus, dass uns die Restaurierung noch eine Weile beschäftigen wird“, so Borchert. Aber am Ende, das zählt in Brome am meisten, hofft man auf die vollständige Wiederherstellung des Denkmals.

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