Ehra: Feuerwehr schneidet schwerverletzten Fahrer aus völlig zerstörtem Auto

Skoda rutscht unter Anhänger

Die Feuerwehr musste den Fahrer des Skoda aus dem Auto schneiden. Der 58-Jährige kam schwerverletzt ins Krankenhaus. F.:ded

ded Ehra. Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Sonntag gegen 19.

20 Uhr auf der B 248 etwas außerhalb von Ehra, als der 58-jährige Fahrer eines Skoda Oktavia aus Hessisch-Oldendorf aus Richtung Voitze kommend etwa zwei Kilometer vor dem Ortseingang Ehra unter den zweiten Anhänger eines mit Maissilage beladenen landwirtschaftlichen Anhängers geriet.

Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ehra und Brome mussten den schwerverletzten Fahrer aus seinem Fahrzeug schneiden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurden beide Unfallbeteiligte in Krankenhäuser nach Wolfsburg, bzw. Gifhorn, gebracht. Am Auto entstand laut Polizei wirtschaftlicher Totalschaden. Der Schaden am Schleppergespann beläuft sich auf etwa 8 000 Euro.

Zum Unfallhergang teilte die Polizei weiter mit, dass der Ackerschlepperfahrer aus Tangeln im Altmarkkreis Salzwedel den herannahenden Pkw entweder übersehen oder aber die Entfernung des Fahrzeugs beim abbiegen von einem Feldweg auf die B 248 falsch eingeschätzt hatte.

Die Straße musste für vier Stunden gesperrt werden. In der Folge kam es unweit der Unfallstelle in Richtung Voitze zu einem weiteren Unfall. Ein OpelFahrer aus Goslar übersah bei einem Überholmanöver einen nach links auf einen Waldweg abbiegenden Van. Die Insassen des Vans, eine Familie mit Kindern, blieben unverletzt, während der Opelfahrer leichte Blessuren davontrug und versorgt werden musste. Kurz danach ereignete sich einige hundert Meter östlich ein weiterer Unfall mit Blechschäden als Folge. Um weitere Unfälle zu verhindern, wurde die Freiwillige Feuerwehr Voitze nachalarmiert um den Verkehr aus Brome kommend an der Abzweigung B 248 auf die K 26 über Tülau, umzuleiten.

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