Bromer Windmühlenfeld: Auftragsvergabe für Bau der Dunkelampel

Sicheres Überqueren der B 244

Groß war die Schar, die am Freitagmittag gekommen war, um die Auftragsvergabe für die neue Dunkelampel mitzuerleben. Foto: Deipenau

ded Brome. Es hat schon seine Zeit gedauert, bis das Bromer Windmühlenfeld auch für Fußgänger an den Flecken angeschlossen wird. Am gestrigen Freitag wurden nun die Bauaufträge erteilt, um die Zuwegung in den Flecken mit einer Dunkelampel sicherer zu machen.

Zu der Auftragsvergabe am Freitagmittag kamen neben den politischen Vertretern und Vertretern der bauausführenden Firmen viele junge Familien mit ihren Kindern an die Querung, um ihre Freude und Erleichterung über die nach beinahe 15 Jahren vergeblicher Hoffnung endlich beginnenden Bauarbeiten auszudrücken.

Möglich ist diese Maßnahme allerdings nur durch eine Spende des Bromer Geschäftsmann Rüdiger Müller geworden, der die Baumaßnahme mit einem Spenden-Beitrag von 10 000 Euro unterstützt. „Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 40 000 Euro, darin enthalten sind auch die Installation von drei Straßenlaternen, die den Weg über die Querung bis zur Einmündung Braunschweiger Straße beleuchten sollen“, erklärte Ulrich Schwieger vom Planungsbüro Schulz und Partner aus Oebisfelde. Die Bauzeit für die Gesamtmaßnahme soll nach Aussage von Niels Hilmer vom ausführenden Bauunternehmen aus Knesebeck „in vier Wochen abgeschlossen sein“.

Die umfangreichen Elektroarbeiten werden von einer Bromer Firma durchgeführt. Sowohl vor der Abzweigung in die Braunschweiger Straße als auch hinter dem Ortsausgangsschild sollen laut Planung Warnschilder angebracht werden, die auf eine Fußgängerampel hinweisen. Noch besser wäre es allerdings, wenn an diesem Abschnitt Tempo 50 gelten würde, so Bürgermeisterin Ingrid Klopp.

Wie Klopp weiter sagte, hätte das Projekt bereits vor den Sommerferien in Angriff genommen werden sollen. „Durch bürokratische Hürden, die nicht im Bromer Rathaus zu verantworten sind, hat sich die Auftragsvergabe leider immer wieder verzögert.“ Dass nun das Ende der Herbstferien als Fertigstellungstermin genannt werden konnte, ist wie Klopp betonte, zum größten Teil dem Verwaltungsangestellten des Fleckens, Harald Paul, zu verdanken, der sich immer wieder mächtig ins Zeug gelegt hatte.

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