Angespannte Finanzlage

Schulausschuss empfiehlt Verschiebung für Schul-Anbau in Parsau

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Der dringend gewünschte Anbau an die Grundschule Parsau ist erneut verschoben worden. 

Parsau / Brome – Der Anbau an die Grundschule Parsau wird erneut verschoben, das Konzept für die Bauabschnitte des Schulstandortes Rühen wird gebilligt: Das empfahl der Schulausschuss der Samtgemeinde Brome am Dienstag.

Der Rat der Samtgemeinde hatte im Dezember vorigen Jahres beschlossen, den Anbau in Parsau auf das Haushaltsjahr 2020 zu verschieben und dann verbindlich umzusetzen. Wegen dieses Beschlusses sind im Haushalt 2020 für den Anbau 400.000 Euro angesetzt.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass die Kapazitäten in der Bauverwaltung wegen der vorrangigen und der gesetzlichen Vorhaben erschöpft seien. Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage und weiterer dringender Investitionen müsse die wirtschaftliche Notwendigkeit des Anbaus in Parsau „im Hinblick auf freie Kapazitäten an den Schulstandorten Voitze und Ehra“ hinterfragt werden. Eine Option könne die Anpassung der Schulbezirke sein.

Zum Schulstandort Rühen empfahl das Gremium, den ersten Bauabschnitt in Angriff zu nehmen, der konzeptionellen Planung des zweiten Bauabschnittes zuzustimmen und die Planungen für den dritten bis fünften Abschnitt zur Kenntnis zu nehmen. Haushaltsmittel dafür sollen in die Haushaltsplanung und den mittelfristigen Finanzplan aufgenommen werden. Der erste Bauabschnitt umfasst Sanierungsarbeiten in der Grund- und Realschule. Die Erneuerung der Fenster in der Grundschule soll 2020 für 450.000 Euro über die Bühne gehen, die der Realschule 2021 für 475.000 Euro.

VON HORST MICHALZIK

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