Gemeinde hat Partner für Glasfaserausbau gefunden / 2021 sollen Kabel liegen

Schnelles Internet für Eischott

In Eischott soll Bewegung in den Breitbandausbau kommen. Seit 2017 sucht die Gemeinde nach Projektpartnern, die in der Ortschaft die Anschlüsse für schnelles Internet verlegen. 2021 soll das Projekt abgeschlossen sein.
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In Eischott soll Bewegung in den Breitbandausbau kommen. Seit 2017 sucht die Gemeinde nach Projektpartnern, die in der Ortschaft die Anschlüsse für schnelles Internet verlegen. 2021 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Eischott – Der Arbeitsalltag verlegt sich in Zeiten der Corona-Pandemie bei vielen Menschen in die eigenen vier Wände. Homeoffice benötigt in der Regel aber auch schnelles Internet, um problemloses Arbeiten am Bildschirm möglich zu machen.

In Eischott ist das noch nicht überall der Fall, schon seit 2017 wird über den Breitbandausbau gesprochen. Nun könnte sprichwörtlich Bewegung in das langsame Internet kommen.

Die Suche nach Projektpartnern für den Netzbetrieb, den Tiefbau und bei der Finanzierung hat lange gedauert und schwierige Verhandlungen nach sich gezogen. Wenn alles nach Plan läuft, könnte sich das Problem des fehlenden Breitbandausbaus im nächsten Jahr erledigt haben, ist sich Rühens stellvertretender Bürgermeister Hermann Jordan sicher.

„Erfreuliche Nachrichten“ nennt Jordan die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungen mit einem Partner aus Lüneburg. Gemeinsam mit der Lünecom Kommunikationslösungen GmbH, die seit vielen Jahren in Breitbandausbau und -versorgung im norddeutschen Raum tätig sei, will die Gemeinde eine Lösung schaffen, die alle Haushalte in Eischott über Glasfaser bis ins Haus mit „wirklich schnellem Internet versorgt“.

Die erforderlichen Hausanschlüsse sollen in dem Zusammenhang kostenlos gelegt werden. Die zwölfwöchige Vorvermarktungszeit hat bereits begonnen. Eischotter, die sich in diesem Zeitraum für einen Vertrag entscheiden, sollen einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss und Glasfaser-Tarife mit Bandbreiten von 100, 200 oder 500 MBit/s erhalten, führt Jordan aus.

Das Projekt wird von dem Unternehmen in einem eigenwirtschaftlichem, also nicht gefördertem, Ausbau umgesetzt, um Glasfaserkabel nach Eischott zu bringen. Jeder Haushalt, der den kostenlosen Anschluss bestellt, soll auch angeschlossen werden.

Ein Problem gibt es aber noch: Es müssen 251 Anschlüsse realisiert werden, sonst würde sich der eigenwirtschaftliche Ausbau nicht rechnen. Jordan zeigt sich aber optimistisch: „Ich bin jedoch guter Dinge, denn ich weiß, dass sehr viele Eischotter – nicht zuletzt durch die Einschränkungen durch Corona – wissen, dass die Zukunft der Arbeitswelt in allen Bereichen und der Unterhaltung nur mit Glasfaser bis ins Haus sinnvoll zu gestalten ist.“ Und genau das sei seit 2017 das Ziel der Gemeinde, welches die zuständigen Verantwortlichen nun greifbar nah vor sich sehen. Falls die notwendige Anzahl nicht geschafft werden würde, bedeutet das für alle Eischotter, dass sich in den kommenden Jahren an der Breitbandsituation nichts ändern könnte.

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