Jugendfeuerwehr Altendorf gewinnt Samtgemeinde-Orientierungsmarsch in Eischott

Schlauch-Kegeln und Balance-Spiel

Da war Konzentration gefragt: Ein Tischtennisball sollte im Rohr balanciert und dabei so viel Strecke wie möglich zurückgelegt werden. Fotos: Täger
+
Da war Konzentration gefragt: Ein Tischtennisball sollte im Rohr balanciert und dabei so viel Strecke wie möglich zurückgelegt werden.

Eischott. Jede Menge knifflige Aufgaben galt es am Sonntagvormittag für die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Brome beim Orientierungsmarsch der Samtgemeindejugendfeuerwehr zu lösen.

Dazu eingeladen hatte die Jugendfeuerwehr Eischott, die den Marsch anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens ausrichtete.

Die Jugendfeuerwehr Altendorf – hier an der Station von Herbert Buerke (r.).

In einem etwas größeren Rahmen als üblich, mit Deftigem vom Grill und kalten Getränken sowie Bänken und gedeckten Tischen, wurde der Orientierungsmarsch anlässlich des runden Geburtstages organisiert. So wurde das Gerätehaus an der Jägerstraße zum Treffpunkt für Feuerwehrleute aus der ganzen Umgebung. Es gab viele Gespräche und Freundschaften wurden vertieft. Doch auch einen Einsatz gab es zur Mittagszeit: Wie das IK berichtete, rückten etliche Wehren zum Mittellandkanal aus, wo es eine ungeklärte Rauchentwicklung auf einem Binnenschiff gab.

Das hielt die sieben Gruppen mit jeweils sechs Jugendlichen nicht ab. Auf einer rund achteinhalb Kilometer langen Strecke ging es durch den Wald rund um den Weißen Berg. Insgesamt hatten etwa 100 Jugendliche teilgenommen, die sich in sieben Gruppen aufteilten. „Es geht um Spiel, Spaß und den Gruppenzusammenhalt“, erklärte Gemeindejugendfeuerwehrwart Phil Mertens. Sie alle hatten Karten mit der Wegstrecke dabei, und mussten das unübersichtliche Gelände meistern.

Auf den Feuerwehr-Nachwuchs warteten unterwegs an sechs Stationen ganz unterschiedliche Aufgaben, die es gemeinsam zu lösen galt. Bei Joachim Hubert und Frank Koglin war zum Beispiel Zielsicherheit gefragt – dort war nämlich eine Dartscheibe aufgebaut. Bei Herbert Buerke von der Eischotter Jägervereinigung mussten die Jugendlichen einheimische Tiere vom Iltis bis zum Habicht anhand von Präparaten erkennen. Sabine Schröder, Andreas Böse und Valentin Hoppe betreuten die Disziplin „Schlauchkegeln“, und bei Jan Schleenvoigt und Friedrich Mayer sollten Tischtennisbälle in Rohren balanciert werden.

Nach Abschluss des Marsches und der Ankunft im Gerätehaus war die Freude der jungen Feuerwehrleute aus Altendorf groß: Sie gewannen den Wettbewerb vor den Jugendfeuerwehren Croya, Eischott/Brechtorf, Parsau/Kaiserwinkel, Rühen, Brome und Hoitlingen/Tiddische. Auch die Nachwuchs-Brandschützer blieben noch einige Zeit beisammen, denn auch die Jugendflamme 1 wurde an diesem Tag verliehen, die erste Belohnung für gelungene Ausbildung.

Von Alexander Täger und Horst Michalzik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare