Vandalismus sorgt für Ärger

Scheibe am Bushaus in Parsau eingeschlagen

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Bei dem Buswartehäuschen „An den Höfen“ in Parsau wurde die hintere Scheibe eingeschlagen. Diese Zerstörung sorgt für Ärger in der Gemeinde.

Parsau – Parsaus Bürgermeisterin Kerstin Keil ist sauer: Unbekannte haben jüngst einen Gullideckel zweckentfremdet und damit die Scheibe eines Buswartehäuschens eingeschlagen.

Keil appelliert nach dem Vorfall an ihre Bürger. „Das ist einfach ärgerlich“, findet sie.

Kerstin Keil, Bürgermeisterin.

„Das geht über einen blöden Jungenstreich hinaus, das ist strafbare Sachbeschädigung.“ Die Scheibe des Bushäuschens „Hinter den Höfen“ sei definitiv mutwillig zerstört worden, so Keil. „Wir haben auch gesplitterte Glasflaschen gefunden. Die Reste lagen zum Teil auf der Straße.“

Laut der Bürgermeisterin wurde auch durch das Entfernen des Gullideckels ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr ausgeübt. „Ich muss wohl niemandem erklären, wie gefährlich so etwas werden kann.“ Neben den immer wiederkehrenden Schmierereien, die an den Haltestellen zu finden sind, sei dieser Schaden auch ein finanzieller. „Das wird die Gemeinde schon an die 1000 Euro kosten“, schätzt Keil. „Geld, welches wir woanders ganz bestimmt besser einsetzen könnten.“

Die Bürgermeisterin will gegen die Randalierer weiter vorgehen. „Aber es ist schwierig dagegen anzukommen. Ich kann meine Gemeinde nur bitten, die Augen offen zu halten.“ Das sei der einzige Weg um zukünftig diese Art von Vandalismus zu verhindern. „Wir können ja schlecht Tag und Nacht auf den Straßen Ausschau halten“, erklärt Keil.

Noch viel mehr wünsche sich die Bürgermeisterin, dass solche unschönen Situationen einfach gar nicht mehr in Parsau vorkommen. „Wir alle können mit ein bisschen mehr Respekt und Rücksichtnahme dazu beitragen, dass unser schönes Dorf auch lange so gut in Schuss bleibt.“

VON HILKE BENTES

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