Entscheidung der Bromer Fachausschüsse: Ausbau der Grundschule nur auf einer Ebene

Sanierung für drei Millionen Euro

+
Zwei Ausschüsse der Samtgemeinde, die Verwaltung und das Planerteam bildeten in der Aula der Grundschule Brome eine ungewöhnlich große Runde. Auch etliche Zuhörer verfolgten Vorträge und Debatten. Die Variante 3.1 mit Umbau, Teilrückbau und Anbau auf einer Ebene fand die einmütige Zustimmung.

Brome. Die Grundschule Brome wird für drei Millionen Euro saniert und erweitert, wenn der Rat der Samtgemeinde der Empfehlung des Schulausschusses und des Bau- und Umweltausschusses folgt.

Beide Gremien tagten am Mittwoch gemeinsam in der Aula und entschieden sich einstimmig für eine zusätzliche Variante, die von der Arbeitsgruppe – mit Vertretern der Fraktionen, der Schule und der Verwaltung – ins Gespräch gebracht worden war. Wie in der bisherigen Variante 3 soll die Sanierung teilweise im bestehenden Gebäude, aber auch durch Teilrückbau und Anbau geschehen. Ziel ist es, einen zweizügigen Ganztagsbetrieb zu ermöglichen.

Verändert wurde die Machbarkeitsstudie des Planungsbüros dahingehend, dass Um- und Ausbau jetzt auf einer Ebene geschehen sollen. Sehr angetan von diesem Vorschlag war auch die Schulleiterin, Marianne Berlinecke, die betonte, sehr wohl auf Treppen als nicht nutzbaren Raum und mögliche Gefahrenquellen verzichten zu können. In dieser Version sei auch die angestrebte Barrierefreiheit leichter zu verwirklichen als auf mehreren Etagen.

Mit der Empfehlung nahmen die Ausschüsse Abstand von der Variante 1 (2,5 Millionen), die eine Umsetzung im Bestand vorsah, und von der Variante 5 (3,8 Millionen), in der ein erheblicher Rückbau und Anbau vorgesehen waren. Die geschätzten Kosten für die Lösung auf einer Ebene liegen noch ein wenig unter der bis dahin vorgesehenen mittleren Lösung mit Erd- und Obergeschoss.

Als weiteres Argument betrachteten sowohl die Ortspolitiker als auch Marianne Berlinecke die Ausführungen der Planer, dass während der Bauzeit von zwei Jahren der Schulbetrieb fortgeführt werden kann, während es in den übrigen Varianten zu Auslagerungen kommen müsste. Die Länge der Bauzeit begründeten Michael Köllner und Thomas Schultz von der „Planschmiede 2KS“ damit, dass zweimal die sechs Wochen in den Sommerferien genutzt werden müssten, um den Bau optimal zu erstellen.

Im Beschlussvorschlag hieß es schließlich: „Für die Sanierung der Grundschule Brome als zweizügige Ganztagsschule wird die Variante 3.1 weiterverfolgt. Die Umsetzung soll 2014 beginnen. Dafür sind Mittel in den Haushalt 2014 einzustellen. Die Umsetzung erfolgt in Bauabschnitten“.

Mit einem Anbau von Klassenräumen an den Gebäudeteil der Grundschule, in dem derzeit unter anderem die Aula untergebracht ist, und dem Abbruch der ehemaligen Hausmeisterwohnung sollen die Bauarbeiten dann vorerst beginnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare