Kostenpunkt: Eine Million Euro

Eischotts Sportheim ist endlich fertig

Eröffnung beim Sportheim Eischott.
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Freuen sich über das gelungene Endergebnis des „neuen“ Eischotter Sportheims: Bürgermeister Karl Urban und Sportvereinsvorsitzende Sina Bruchmann.
  • Hilke Bentes
    VonHilke Bentes
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Eischott – Es ist das Ende eines Projekts, das seit mehreren Jahren immer wieder für kleinere „Problemchen“ gut war. Die Rede ist von der Sanierung und dem Anbau beim Sportheim Eischott – gleichzeitig auch Standort der Gaststätte Faitschenkrug. Nun konnte aber endlich ganz offiziell die Einweihung im kleinen Kreis gefeiert werden. Verantwortliche der Gemeinde und des Sportvereins ließen es sich nicht nehmen, einen Gang durch den neuen Anbau zu wagen.

Und es gab zufriedene Gesichter an allen Ecken und Enden. Die Planungen dieser „unendlichen Geschichte“, wie sie auch Rühens Bürgermeister Karl Urban betitelte, begannen schon 2017. Doch irgendwie kam immer wieder etwas dazwischen.. Der Sanitärbereich erfüllte seit geraumer Zeit nicht mehr die neuesten Standards, und auch sonst gab es einen Sanierungsstau. Diesem wurde im vergangenen Jahr nachgekommen. Die Bürokratie und immer wieder Änderungen beim endgültigen Plan des Anbaus schoben den Start der Sanierung nach hinten.

Der etwa 400 Quadratmeter große Anbau, der nun ausreichend Platz für den SV bietet, umfasst einen komplett neuen Umkleidebereich, Technik- und Konferenzräume und bringt viel Helligkeit mit sich. Drei unterschiedliche Umkleidekabinen samt Duschen können von den unterschiedlichen Sparten des Vereins genutzt werden. Mehr als eine Million Euro hatten Anbau und die Sanierung des Bestandsgebäudes gekostet. Die Kosten haben sich im Bauverlauf erheblich gesteigert. Auch im Bereich der Gastwirtschaft gab es Neuerungen zu begutachten: Die Umgestaltung des Raucherbereichs und die Neuerungen in der Küche gehörten dazu.

„Jetzt bleibt noch die Hoffnung auf einen pfleglichen Umgang mit diesem schönen Anbau“, sagte Urban. Auch Sportvereinsvorsitzende Sina Bruchmann war zufrieden mit dem Ergebnis. „Es ist sehr schön und großzügig geworden.“ Die vorherige Situation sei für den Sportverein durch die beengten Verhältnisse schwierig gewesen – nicht alle Mannschaften hatten etwa während ihrer Trainingszeiten duschen können, es gab einfach nicht ausreichend Platz.

Die ersten Testspiele wurden bereits auf dem angrenzenden Rasen absolviert und und die neuen Räumlichkeiten entsprechend genutzt. „Auch von anderen Mannschaften haben wir schon Lob bekommen.“ Einen kleinen Kritikpunkt gab es gestern Nachmittag dann aber doch: „Manchmal hatte man das Gefühl, als tatsächlicher Nutzer und Verantwortlicher als Letzter gefragt zu werden“, so Bruchmann.

Die Politik, die die Sanierung vorantrieb, habe den Verein etwas aus den Planungen außen vor gelassen. „Beispielsweise sind die Glastüren bei den Umkleiden und Duschen für die Besucher nicht optimal, da sie eine Glasscheibe beinhalten.“ Optisch schön – aber unpraktisch. Im schlechtesten Fall könne man von außen in diesen Sanitärbereich schauen. Aber davon ab waren es nur Kleinigkeiten, die es vonseiten des Sportvereins zu „bemängeln“ gibt. „Und vieles wird dann ja noch abschließend fertiggestellt.“

Auf jeden Fall stehen dem Sportverein aus Eischott nach längerer Zeit wieder ziemlich gute Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung – endlich.

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