185.000 Euro für digitales Lernen

Samtgemeinde-Schulausschuss empfiehlt Konzepterstellung für Förderung aus DigitalPakt

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Die Samtgemeinde Brome soll rund 185.000 Euro für die weitere Digitalisierung der Schulen in den Haushalt 2020 einplanen und sich um Fördermittel bemühen, das empfahl der Schulausschuss. 

Samtgemeinde Brome – Die Samtgemeinde Brome soll die Digitalisierung der Schulen weiter vorantreiben, das empfahl der Schulausschuss auf seiner jüngsten Sitzung.

Für IT-Mittel sind daher rund 185.000 Euro im Haushalt 2020 eingeplant, zudem will man sich um Fördermittel aus dem „DigitalPakt“ bemühen.

Die Schulen der Samtgemeinde sind Teil des IT-Verbundes des Landkreises Gifhorn. Für Dienstleistungsgebühren sowie Drucker und Telefonie hatte dieser in 2018 rund 120.560 Euro in Rechnung gestellt. Für 2019 hatte man 134.600 Euro im Haushalt eingeplant, allerdings gelten ab diesem Jahr für bestimmte Leistungen wie etwa Laptop, Monitor und Beamer feste Preise und eine Rechnung liegt noch nicht vor. Für 2020 rechnet man daher mit 184.900 Euro.

Darin enthalten sind 19.100 Euro für Ersatzbeschaffungen. Mit der Summe sollen in allen Schulen informationstechnische Ausstattung, die aufgrund fehlender Leistungs- und Funktionsfähigkeit aufgefallen sind, ausgetauscht werden. „Die Umsetzung ist bereits in Auftrag gegeben und soll nunmehr sukzessiv erfolgen“, heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage. Zudem sei bei Begehungen Ausstattung aufgefallen, die nicht ordnungsgemäß vom IT-Verbund aufgenommen worden war. Diese wird nun erfasst.

Um die technische Infrastruktur in den sieben Schulen der Samtgemeinde zu schaffen, will man Fördergelder aus dem 522 Millionen Euro großen Topf des DigitalPaktes von Bund und Land beantragen. Die Samtgemeinde könnte so insgesamt rund 521.500 Euro für die Vernetzung und Verkabelung von Schulgebäuden sowie die Anschaffung von Hard- und Software erhalten. Dafür muss jede Schule ein pädagogisches Medienbildungskonzept erstellen, in dem festgehalten wird, welche digitalen Medien im Unterricht wie verwendet werden. Aus den gesammelten Konzepten wird dann ein Medienentwicklungsplan für die Samtgemeinde erstellt, in dem Standards festgelegt werden. Durch den IT-Verbund ist bereits die Verkabelung (LAN) vorgegeben. Weiterhin können die Schulen Wünsche zu notwendigen Neuanschaffungen aussprechen. Der Ausschuss empfahl, sich der zentralen Koordination des Landkreises anzuschließen.

Unabhängig vom DigitalPakt fallen für Neuanschaffungen laut IT-Verbund schon rund 49.300 Euro an, wovon 18.500 für den neuen Standort Rühen eingeplant werden sollen. Weiter empfahl der Ausschuss noch einmal 100.000 Euro für die Bauunterhaltung in Rühen in den Haushalt 2020 mit aufzunehmen.

VON DENNIS TESCH

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