Bauamt hat Fenster in Brome und Rühen nachgebessert

Samtgemeinde Brome: Schulen können jetzt besser lüften

Damit die Schüler in der Samtgemeinde in der Corona-Krise besser lüften können, hat die Samtgemeinde die Nachjustierung bei Fenstern angefordert. Die Maßnahme ist abgeschlossen.
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Damit die Schüler in der Samtgemeinde in der Corona-Krise besser lüften können, hat die Samtgemeinde die Nachjustierung bei Fenstern angefordert. Die Maßnahme ist abgeschlossen.
  • Hilke Bentes
    vonHilke Bentes
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Brome – Für die Schulen in der Samtgemeinde Brome ist die Corona-Krise eine Herausforderung. Lüften – das ist das oberste Gebot. Regelmäßig klingelt in den Klassenräumen der Wecker, um die Fenster zu öffnen.

Aber nicht in allen Räumen war das in den Schulen möglich. Deshalb hat das Bauamt nun Nachjustierungen betrieben.

An das Lüften, das erklärte Urte Lübke von der Tülau-Voitzer Waldschule kürzlich – erinnert sie in den Corona-Tagen nach zwanzig Unterrichtsminuten der Wecker. Und jedes Mal ist es für die Rektorin eine kurze Störung, eine Erinnerung, die sie aus dem Unterrichtsfluss bringe. Fünf Minuten bleiben Fenster im Schnitt geöffnet. Stoß- oder Querlüften, das empfiehlt auch das Niedersächsische Kultusministerium. Lübke weiß, dass der Luftaustausch im Moment absolut nötig und wichtig ist.

Das vollständige Öffnen der Fenster war aber nicht in allen Klassenräumen möglich. Dem hat sich das Bauamt der Samtgemeinde Brome nun angenommen. Das bestätigt die Leiterin Andrea Tietge. An der Rühener Realschule wurden Fenster ausgetauscht, die sich zum Öffnen nicht geeignet haben, um den vorgegeben Richtlinien gerecht werden zu können.

„Wir haben die Fensterflügel nachrüsten lassen“, erklärt dazu auch die Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann. Die Maßnahmen waren ihr schon früh sehr wichtig, um die Empfehlungen in den Schulen auch umsetzen zu können.

Auch an der Turnhalle in Brome wurde nachgerüstet. Die bisherigen Fenster an den oberen Gebäudeseiten haben ein vernünftiges Lüften erschwert. Dafür wurden nun zusätzliche Lüftungsflügel montiert, um die Situation zu verbessern.

In der Samtgemeinde wurden laut Peckmann bisher einige Klassen mit technischen Lüftungsanlagen ausgestattet. Man hofft, bei diesem „Testlauf“ weitere Erkenntnisse aus der Technik zu ziehen. „Wir probieren das jetzt in den einzelnen Klassen aus, und dann schauen wir weiter“, sagt die Rathaus-Chefin. Was Peckmann auch imponiert hat, ist die selbst gebaute Luftmessanlage der Calberlaher Realschüler. Sie kann sich vorstellen, dass man auch auf solche Mittel in der Corona-Zeit zurückgreifen kann. „Ich finde das sehr inspirierend und eine coole Sache.“

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