Samtgemeinde veröffentlicht Gebührensatzung / Steigerung beim Personal

Samtgemeinde Brome: Kosten für Feuerwehreinsätze sinken

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Nach drei Jahren wird die Gebührensatzung der Freiwilligen Feuerwehr in der Samtgemeinde Brome aktualisiert. Im Vergleich ist der Einsatz vieler Fahrzeuge günstiger geworden, die Kosten für Personaleinsatz jedoch gestiegen.

Samtgemeinde Brome – Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Brome wird in vielen Fällen günstiger als bisher. Das geht aus der neuen Gebühren-Satzung hervor. Gestiegen sind allerdings die Personalkosten.

Die Samtgemeinde veröffentlichte kürzlich einer Aktualisierung der sperrig benannten Satzung über die Erhebung von Gebühren für Dienst- und Sachleistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Brome außerhalb der unentgeltlich zu erfüllenden Pflichtaufgaben. Zuletzt wurden die Gebühren im April 2016 angepasst. Die Aktualisierung war auch nötig, weil die Feuerwehren neues Gerät erhielten. Zudem wurden die Preise auf runde Summen festgeschrieben.

So kostete der Personaleinsatz bisher 15,22 Euro pro Person und 15 Minuten. Dies hat sich nun auf 20 Euro pro 15-Minuten-Einsatz verteuert. Ebenfalls gestiegen sind die Kosten für den Einsatz von Tragkraftspritzenfahrzeugen und Rüstwagen. Erstere kosten nun 95 Euro für 15 Minuten, statt wie bisher 86,18 Euro. Letztere liegen nun bei 148 Euro für 15 Minuten statt 138,50 Euro.

Der Einsatz vieler anderer Fahrzeuge ist dagegen günstiger geworden. So kostet ein 15-Minuten-Einsatz eines Tanklöschfahrzeugs 135 Euro statt 141,59 Euro. Minimal günstiger ist der Einsatz eines Löschgruppenfahrzeuges geworden, der kostet mit nun 130 Euro nur 1,34 Euro weniger als nach der alten Feuerwehr-Gebührensatzung.

Signifikant günstiger ist da der Einsatz eines Mannschaftstransportwagens: Für 15 Minuten werden nun nur noch 35 Euro veranschlagt, rund 25 Euro weniger als bisher. Noch deutlicher zeigt sich der Trend beim Einsatzleitwagen. Denn der hatte bisher 147,33 Euro pro 15 Minuten gekostet, liegt nach der aktualisierten Fassung jetzt nur noch bei 60 Euro.

Die teils doch erheblichen Schwankungen sind laut Alexander Pede, Fachbereichsleiter für Finanzen und Ordnungswesen der Samtgemeinde Brome, „durchaus normal“. So sei ein Faktor zum Berechnen der Gebühren etwa die Zahl der vergangenen Einsätze. „Die Schwanken naturgemäß“, erklärt Pede im IK-Gespräch. Hinzu käme, dass der Fahrzeug-Pool der Feuerwehren nicht statisch sei. „Wir schaffen ja auch neue Fahrzeuge an oder schreiben alte ab“, sagt Pede. Je nach Kosten, Zustand und etwaigen Zuschüssen würden sich dann die Gebühren ändern.

Zwei Neuanschaffungen zeigen sich auch in der neuen Gebührensatzung. So taucht erstmals ein Kommandowagen auf (42 Euro pro 15 Minuten). Auch das erst kürzlich in Dienst genommene Rettungsboot steht nun in der Kostenliste. Es wird mit 58 Euro für einen 15-Minuten-Einsatz geführt.

VON DENNIS TESCH

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