Jugendtreffs wagen weiteren Schritt Richtung Normalität

Samtgemeinde Brome: Keine Anmeldung mehr notwendig

Die Tür-und-Angel-Gespräche bei den Jugendtreffs in der Samtgemeinde Brome können nun wieder einen bekannteren Alltag weichen. Trotzdem müssen die Corona-Regeln weiter eingehalten zu werden.
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Die Tür-und-Angel-Gespräche bei den Jugendtreffs in der Samtgemeinde Brome können nun wieder einen bekannteren Alltag weichen. Trotzdem müssen die Corona-Regeln weiter eingehalten zu werden.

Brome – Die Jugendtreffs in der Samtgemeinde Brome bieten normalerweise auch in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Programm. Besonders die von der Samtgemeinde-Jugendpflege organisierten Fahrten stießen sonst stets auf regen Zulauf.

Das ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise anders. Trotzdem konnten die Treffs ab dem 20. Juli wieder öffnen und somit den Jugendlichen zumindest ein bisschen gewohnten Alltag in den Einrichtungen verschaffen. Seit Anfang dieser Woche haben sich die Regeln innerhalb der Treffs weiter gelockert.

Anfangs sollten die Treffs nur nach vorheriger Anmeldung betreten werden, nun ist das nicht mehr notwendig. „Darüber freuen sich natürlich die Jugendlichen und Kinder“, meint Lucie Zenk von der Jugendpflege. Das bringe ein Stück Spontanität in den Alltag der Kids zurück, die durch die Einschränkungen und Corona-Regeln natürlich im Moment anderswo nicht gegeben ist. „Diese Freude lässt sich auch an den Besucherzahlen erkennen“, so Zenk. Nach einem etwas zögerlichen Start während der Trefföffnung mit vorheriger Anmeldung, würden die Treffs nun wieder von vielen aufgesucht werden. Das sei auch der ursprüngliche Gedanke und das Konzept einer offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Die Hygieneregeln und die erforderlichen Corona--Schutzmaßnahmen sind natürlich weiterhin zu beachten, damit ein sicherer Aufenthalt für alle Beteiligten gegeben ist. Besonders gemeinsame Programme oder Kochaktionen könnten nur unter strenger Einhaltung der Regeln funktionieren.

Die Jugendpfleger und die Jugendlichen würden in den Treffs ein Stück Normalität zurückgewinnen. „Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Kinder und Jugendliche aktiv bei der Einhaltung der Regeln mithelfen“, betont Zenk die gute Zusammenarbeit und das Verständnis bei den Kids. „Viele haben diese Regeln bereits in das alltägliche Handeln übernommen.“

Im Bergfelder Jugendtreff gibt es eine besondere Aktion, die schon bald mit den Kindern umgesetzt werden soll. Unter dem Motto „Klima- und Umweltschutz fängt regional an“ soll sich dort eine Umweltgruppe bilden. Upcycling und Nachhaltigkeit stehen dabei ganz oben auf der Liste. Das Team will zusammen mit den Jugendlichen aktiv am Umweltbewusstsein arbeiten.

Mit Beginn des neuen Schuljahres können sich alle interessierten Kinder im Bergfelder Jugendtreff einfinden und sich der Gruppe anschließen.

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