Mehr Geld für Wehren mit MTW

Samtgemeinde Brome: Feuerschutzausschuss empfiehlt Zuschuss von 400 Euro

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Die Feuerwehr Brome (Foto) hält einen Mannschaftstransportwagen vor: Wehren mit diesem Fahrzeug sollen in Zukunft einen Zuschuss von 400 Euro erhalten, empfahl der Ausschuss an den Rat.

Brome – Eine Erhöhung des jährlichen Zuschusses für Mannschaftstransportwagen (MTW) vom 1. Januar an empfahlen die Mitglieder des Feuerschutzausschusses jetzt in ihrer öffentlichen Zusammenkunft im Bromer Rathaus.

Durch den Samtgemeindeausschuss war 2002 festgelegt worden, dass die Kommune einen Zuschuss von 150 Euro an die Ortsfeuerwehren zahlt, die ein MTW besitzen. Zudem kommt sie für die Haftpflicht- und Insassenversicherung auf.

Begründet wurde der Beschluss damit, dass die Arbeit der Jugendfeuerwehren im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gefördert werden soll. Die Anschaffung der MTWs und deren Unterbringung müsse aus eigenen Mitteln geschafft werden, wenn eine Ortsfeuerwehr das für notwendig erachtet.

Die Gemeindebrandmeister stellten im Februar den Antrag, den Betriebskostenzuschuss auf 400 Euro zu erhöhen. Dazu wurde ein Konzept erarbeitet. Dieser Antrag wurde damit begründet, dass die MTWs für den Transport der Mannschaften bei Einsätzen und Übungen, für die Kinder- und Jugendfeuerwehren als Haupttransportmittel, bei größeren oder überörtlichen Einsätzen als Führungs- und Erkundungsfahrzeuge, als Zugfahrzeuge für Materialanhänger, zum Transport von Gerätschaften sowie zur Schadensbekämpfung in kleinerem Umfang – Beseitigung von Ölspuren – eingesetzt werden. Die positive Empfehlung des Gremiums erfolgte einstimmig.

Noch keine Empfehlung fand der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die eine besondere Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der aktiven Mitglieder der Feuerwehren, Jugend- und Kinderwehren in der Samtgemeinde Brome angeregt hatten. Demzufolge sollten alle Aktiven kostenlos das Freibad Brome besuchen dürfen, und einmal im Jahr sollte es einen kostenlosen Schwimmkurs im Freibad Brome für die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren geben.

Vom Tisch ist dieser Antrag noch nicht, doch wurde eine Empfehlung auf das erste Quartal nächsten Jahres verschoben: Bis dahin soll das Gesamtkonzept für die Jugendfeuerwehren vorliegen, versicherte Verena Seidenberg vom zuständigen Fachbereich bei der Ausschusssitzung.

VON HORST MICHALZIK

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