Startschuss für das heißeste Rennen des Jahres: Bromer Jungschützen laden zum Seifenkisten-Rennen ein

Ruhm, Anerkennung und Pokale

Rasant geht es am 19. August zwischen Zicherie und Brome her. Dann laden die Bromer Jungschützen zum 7. Seifenkisten-Rennen auf der Bergstraße ein. Foto: Archiv
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Rasant geht es am 19. August zwischen Zicherie und Brome her. Dann laden die Bromer Jungschützen zum 7. Seifenkisten-Rennen auf der Bergstraße ein.
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Brome. In neun Tagen ist es soweit: Die Bromer Jungschützen laden am Samstag, 19. August, zum 7. Seifenkisten-Rennen nach Brome ein. Um 14. 30 Uhr wird der Startschuss zum heißesten Rennen auf der Bergstraße zwischen Brome und Zicherie fallen.

Wagemutige Piloten, die sich trauen, mit ihren selbst gebauten Seifenkisten die gefährliche Strecke zu meistern, können sich auf jedenfall noch anmelden – egal, ob von befreundeten Vereinen, Familien, Firmen, alle „Rennsportverrückten“ sind willkommen. Bereits zum zweiten Mal gibt es eine Spaßklasse, in der alle Seifenkistenfans im Alter von 8 bis 99 Jahren teilnehmen und an den Start gehen können. Dem Sieger winken Ruhm, Anerkennung und Pokale.

Die Anmeldungen der Rennteilnehmer nehmen Stephan Lüthe und Maik Harling unter jungschuetzen-seifenkistenrennen@gmx.de entgegen. Die Startgebühr pro Team beträgt 10 Euro.

Und so soll das Programm aussehen: Um 13.30 Uhr erfolgt die technische Abnahme der Renngeräte. Der Startschuss zum 7. Großen Preis von Brome erfolgt um 14.30 Uhr. Im Anschluss finden die Preisverleihung und eine Party statt.

Die Bewertungsklassen:

• schnellster Wertungslauf (die Stoppuhr entscheidet)

• originellste Seifenkiste (das Publikum entscheidet per Abstimmung).

Die Zuschauer, Rennteilnehmer und das Servicepersonal können sich mit Bratwurst vom Grill und erfrischenden Getränken stärken.

Die Strecke verläuft über die Bergstraße zwischen Brome und Zicherie. Es erfolgen maximal drei Wertungsläufe pro Teilnehmer. Jeder Seifenkiste können bis zu drei Fahrer zugeschrieben werden. Gewertet wird die schnellste Abfahrtszeit. Ebenfalls wird die schönste Seifenkiste durch die Abstimmung der Zuschauer prämiert. Das Anbringen der Startnummer durch den technischen Leiter des Rennens gilt als Zulassung zum Rennen. Die Seifenkisten müssen vier, pro Achse gleich dimensionierte Räder und einen Platz für einen Fahrer haben. Notwendig sind funktionsfähige Lenkungen und Bremsen. Bei voller Bremskraft darf das Fahrzeug nicht mit einer geringen Zugkraft weggezogen werden können.

Die Karosserie muss zu allen Seiten geschlossen sein, der Einstieg erfolgt von oben. Technische Antriebe jeder Art oder zusätzliche Gewichte sind nicht erlaubt. Die Seifenkiste darf maximal 2,50 Meter lang und 1,50 Meter breit sein. Das maximale Startgewicht der Seifenkiste darf ohne Fahrer in der Juniorklasse 100 Kilogramm und 150 Kilogramm in der Rennklasse nicht überschreiten. Fahrzeuge, die nicht der Sicherheit entsprechen, werden zum Rennen nicht zugelassen. Ist die Korrektur innerhalb der festgesetzten Zeit nicht möglich, wird das Fahrzeug entsprechend aus der Wertung genommen. Die Fahrzeuge sind gemäß veröffentlichtem Zeitplan zur technischen Abnahme vorzuführen. Nachträgliche Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Rennleitung erlaubt. Es sind nur selbst gebaute Gefährte zugelassen und keine High-Tech-Produkte. Overall sowie festes Schuhwerk, Schutzhelm, Gelenkprotektoren und Handschuhe sind für alle Pflicht.

Neu ist in diesem Jahr, dass es zum Schluss eine Duellfahrt geben soll. Daran teilnehmen kann, wer sich traut. Bei den jüngeren Besuchern wird eine Hüpfburg für Kurzweil sorgen und die Party am Abend wird ein Zelt aufgebaut.

Für das Seifenkistenrennen gibt es wieder zwei Schichten, um die Theken zu besetzen. Die erste ist von 13 bis 19 Uhr und die zweite ab 19 Uhr (Ende offen). Wer von den Jungschützen Interesse hat, kann sich bei Fabian Käselitz oder Julian Schencke melden.

Von Carola Hussak

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