Jonas Hartmann gewinnt Regionalwettbewerb Jugend forscht

Rühener siegreich: Seine App erinnert an die Sportsachen

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Schulleiterin Doris Beneke freute sich über den Erfolg ihres Schützlings. Jonas Hartmann hat beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ den ersten Platz belegt.

Rühen – Stolz ist das Kollegium der Rühener Realschule Am Drömling mit der Leiterin Doris Beneke: Einer ihrer Schüler belegte bei „Jugend forscht“ im regionalen Wettbewerb den ersten Platz.

Der elfjährige Jonas Hartmann aus der 6a hatte im Rahmen der Aktion „Schüler experimentieren“ die Idee und entwickelte daraus eine nachhaltige Sache, die nicht nur für die Mädchen und Jungen in seiner Klasse die Möglichkeit eröffnet, peinlichen Situationen im Schulalltag wirkungsvoll zu begegnen, sondern allen Schülern seiner Schule und darüber hinaus.

Ärgerlich ist es, wenn man am frühen Morgen zum Bus muss, noch halb verschlafen, und beim Aussteigen vor der Schule entdeckt, dass man seine Sportsachen zu Hause vergessen hat. Das kann Jonas nun nicht mehr passieren: Er hat einen kleinen Sender entwickelt, der in der Tasche ein Fach belegt. Mit einer App ist sein Smartphone ausgestattet, die über Bluetooth erkennt, ob der Beutel „am Mann“ ist. Sollte das nicht der Fall sein, meldet sich das Telefon lautstark, sonst schweigt es.

Ein wenig geholfen hat ihm seine IT-begeisterte Familie bei der Verwirklichung, beispielsweise als die App programmiert werden musste, denn auch die anderen Familienmitglieder sind für technische Neuerungen und Planungen aufgeschlossen. Doch den Einfall hatte Jonas, der nach dem ersten Platz im regionalen Wettbewerb vom 28. bis zum 30. März auf Landesebene in Oldenburg antritt.

Am Donnerstag bat die Schulleiterin Jonas aus dem Unterricht hinaus in ihr Büro, um ihm die Urkunde des Veranstalters und einen Gutschein für den weiteren Erwerb von Technikmaterial zu überreichen. Doris Beneke betonte, dass die ganze Schule erfreut sei, einen derartig kreativen Schüler in den Reihen zu wissen. Jonas denkt schon darüber nach, seine Erfindung um ein Bauteil abzurunden, dass mit Low Energie arbeitet. Dann könnte er die Laufdauer maximieren und die Größe minimieren. Auf die Zukunft angesprochen, könnte sich Jonas Hartmann einen Beruf im IT-Bereich vorstellen.

VON HORST MICHALZIK

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