Verbindungsweg reparieren oder ausbauen? / Neuer Vorschlag für Sportheim Eischott

Rat Rühen vertagt Entscheidungen

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Der Verbindungsweg In der Looke soll instand gesetzt werden – ob mit neuem Schotter oder mit Pflastersteinen ist noch offen.

at Rühen. Gleich zwei Entscheidungen wurden bei der jüngsten Sitzung des Rühener Gemeinderates im Faitschenkrug in Eischott vertagt.

Zum einen wurde die Abstimmung über die Sanierung des Weges In der Looke verschoben. Zur Debatte stand die Frage, ob der Weg – dabei handelt es sich um einen nicht geteerten, von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzten Verbindungsweg zwischen dem Radweg an der L290 und dem Ort Brechtorf – mit neuem Schotter repariert oder aber gepflastert werden soll.

Den Weg zu Pflastern sei eine „saubere, akkurate Sache“, meinte Jürgen Pälecke (CDU), zudem fiele dann das Aufschottern weg. Nach Schätzungen würde eine Reparatur mit Schotter rund 5000 Euro kosten, das günstigste Angebot für das Pflastern liegt bei 19 000 Euro. Derzeit noch geklärt werden muss, ob die Gemeinde weitere Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm erhält.

Ratsherr Karl-Peter Ludwig (SPD) wendete ein: Schottern zähle als Reparatur, das Pflastern aber als Ausbau. Und bei einem Ausbau müssten die Anlieger Kosten übernehmen – so stehe es in der Satzung der Gemeinde. Der Punkt wurde daraufhin von der Tagesordnung genommen, um die offenen Fragen zunächst zu klären.

Anbau oder Extra-Gebäude für das Sportheim Eischott? Darüber gab es noch keine Entscheidung im Rühener Gemeinderat.

Zweiter vertagter Punkt: Die Entscheidung über den Aus- beziehungsweise Umbau des Nasstraktes im Eischotter Sportheim. Zu diesem Thema hatte der alte Rat eigentlich schon eine Entscheidung getroffen: Es sollte ein extra Gebäude neben das Sportheim gebaut werden.

Neuer Gemeinderat, neue Mehrheiten: Die CDU/PUL-Gruppe favorisiert nun einen Anbau statt des ursprünglich geplanten Nebengebäudes. Es folgte eine Diskussion über die jeweiligen Vor- und Nachteile. Ludwig (SPD) verteidigte das alte Modell, Hermann Jordan (PUL) den neuen Vorschlag. Eine Kostenschätzung für den Anbau gab es zum Zeitpunkt der Gemeinderatssitzung allerdings noch nicht. Außerdem bedauerte die Vorsitzende des SV Eischott, trotz Nachfragen keine Einsicht in die Pläne erhalten zu haben. Dies sei „extrem schade“, da der Verein zwar nichts entscheiden, sich aber gern mit Anmerkungen einbringen wolle.

Der Antrag wurde zurückgestellt. Erst will sich die CDU/PUL mit den Vereinsvertretern und mit den Betreibern der Gaststätte im Sportheim abstimmen und die Kosten für den Anbau ermitteln.

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