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Rühen sagt Raupen den Kampf an

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Wesentlich früher als im vergangenen Jahr musste die Gemeinde Rühen in diesem Jahr gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen.
Wesentlich früher als im vergangenen Jahr musste die Gemeinde Rühen in diesem Jahr gegen den Eichenprozessionsspinner vorgehen. © Täger

dt/ola Rühen. Eigentlich ist erst der Frühsommer die Zeit des Eichenprozessionsspinners. In Rühen musste die Gemeinde schon jetzt das erste Mal gegen die Raupen vorgehen.

In der vergangenen Woche, so Bürgermeister Karl Urban, musste rund um den Rühener Sportplatz Gift gesprüht werden – genau wie im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden 243 Bäume behandelt. „Letztes Jahr wurden nach der Aktion noch fünf bis sieben Nester gefunden, die abgesaugt werden mussten“, so Urban auf IK-Anfrage. Dass in diesem Jahr wesentlich früher gegen die Tiere vorgegangen werden musste, habe daran gelegen, dass die Raupen schon viel größer waren. Am kommenden Freitag, informiert der Bürgermeister, soll das Gelände noch einmal abgefahren werden. Sollten noch Raupen gefunden werden, werden auch diese wieder abgesaugt.

Bei ungewollten Begegnungen zwischen Mensch und Tier kann es durchaus gefährlich werden. Die Raupen sind von Brennhaaren überzogen, die leicht abbrechen und allergische Reaktionen auslösen können. Neben heftigem Juckreiz kann der Kontakt mit den Härchen zu Nesselsucht und in Einzelfällen sogar zu einem allergischen Schock führen. Beim Einatmen herumfliegender Härchen drohen zudem Atembeschwerden wie Bronchitis. Wer sich nach dem Kontakt mit den Raupen unwohl fühlt oder großflächig Ausschlag entwickelt, sollte sicherheitshalber zum Arzt gehen.

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