Rühen: NP-Investor soll ursprünglichen Zustand wieder herstellen

Schäden am Fußgängerweg

So mancher Rühener Bürger hat Angst, dass sein Fahrzeug Schaden davontragen könnte.
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So mancher Rühener Bürger hat Angst, dass sein Fahrzeug Schaden davontragen könnte.

Rühen. Der Tankstellenbau und der Neubau des NP-Marktes haben deutlich ihre Spuren hinterlassen. Wie Rühens Bürgermeister Karl-Peter Ludwig in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend erläuterte, seien im Fußweg große Löcher entstanden.

Und ein Autofahrer habe sich auch schon die Reifen kaputt gefahren. Hinzu komme noch, dass sich auch der Parkplatz selbst in einem äußerst schlechten Zustand befinde. Ferner musste der Wasserverband einen Gullideckel erneuern, der ebenfalls durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Um auf das Gelände zu gelangen, musste eine Auffahrt geschaffen und eine Straßenlaterne entfernt werden. Nun bleibt abzuwarten, ob die Beleuchtung von der Tankstelle und der Leuchtreklame des NP-Marktes ausreicht.

„Der Investor hat natürlich die Aufgabe, den ursprünglichen Zustand durch eine Fachfirma wieder herstellen zu lassen“, erläuterte der Bürgermeister. Das scheint sich jedoch schwieriger zu gestalten als eigentlich gedacht. Denn: Laut Ludwig soll der Investor auf kein Schreiben der Verwaltung reagiert haben.

„Wir haben nun beschlossen, dass wir als Gemeinde in Vorleistung treten und das Geld beim Investor wieder einklagen“, informierte Ludwig Dienstagabend. „Kann es passieren, wenn die Gemeinde die Kosten für die Gehwegerneuerung zunächst übernimmt, dass sie darauf sitzen bleibt?“, wollte Wilfried Sievers wissen. „Dass jemand die Hand hebt und zahlungsunfähig ist, kann immer passieren“, entgegnete der Bürgermeister.

Die Gemeinde hat bereits im Juni mit einer Fachfirma Kontakt aufgenommen und den Auftrag vergeben. „Zunächst“, so Ludwig, „hat sich gar nichts getan. Auf Anfrage teilte mir die Firma mit, dass sie aufgrund so vieler Aufträge erst im kommenden Jahr im Sommer den Gehweg reparieren wollte“, zeigte Ludwig Unverständnis. Doch nun habe die Firma zugesagt, am heutigen Donnerstag mit den Arbeiten zu beginnen. „Das haben wir natürlich im Blick“, betonte Ludwig.

Von Carola Hussak

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