Dorffest mit buntem Programm hält die Gemeinde drei Tage lang in Atem

In Rühen feiern alle Generationen

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Die Schmetterlingsgruppe besang alle Farben.

Rühen – Drei Tage Dorffest, drei Tage volles Zelt. Und alle Generationen in Rühen und den Nachbardörfern kamen auf ihre Kosten.

Vor allem beim Kinderfest am Samstag und bei den Vorführungen am Sonntag drängelten sich die Erwachsenen, um mit dem Nachwuchs Spaß zu haben oder dessen Vorführungen zu sehen.

Die Tanzmäuse führten den Körperteileblues vor.

Die Schmetterlingsgruppe des Kindergartens schmetterte am Samstag eifrig Lieder, und die Tanzmäuse des TV Jahn führten den Körperteileblues auf. Da zückte so mancher Vater und manche Mutter das Smartphone, um das Geschehen festzuhalten. Großer Applaus war den jüngsten Darstellern gewiss, aber auch die ältere Generation bekam kräftigen Beifall.

Die Ladykracher 50plus führten alte Tänze auf.

Die Ladykracher 50plus des DRK zeigten alte Volkstänze, bevor es am Samstag zur gemütlichen Abendvesper überging.

Danach wurde der zuvor ausgeschossene Volkskönig mit den Bromer Trommlern nach Hause gebracht. Der König ist dieses Jahr eine Königin: Helene Buhl holte sich diesen Titel.

Beim Dosenwerfen galt es, fleißig Punkte zu sammeln.

Beim Kinderfest am Freitag hatte diesmal die Feuerwehr Stationen aufgebaut. Außer Kinderschminken und Basteln gab es vieles, was Geschicklichkeit oder Treffsicherheit abverlangte. Beim Torschießen und Dosenwerfen musste gut gezielt, beim Erbsenzerschlagen gut reagiert werden, um aus dem harten grünen Gemüse Erbsenpüree zu machen. Für all das gab es Punkte, die eifrig zusammengetragen wurden. Denn am Ende lockten drei Pokale für die, die am meisten Punkte gesammelt hatten.

„Das Dorffest wird von den Vereinen aus dem Dorf veranstaltet“, erklärte der Schützenvorsitzende Dietmar Lösch. Neben den Schützen und der Feuerwehr waren das DRK, die Kyffhäuser und der Turnverein mit dabei. Vor dem Zelt, in dem sich Programm und gemütliches Beisammensein abspielten, standen Fahrgeschäfte für weiteren Spaß und Unterhaltung bereit. Die Diskos an den Abenden des Freitags und des Samstags waren ebenfalls stark besucht, wie Lösch berichtete. Da wurde gefeiert, getanzt und sich königlich amüsiert. Dazu gab es das Preisschießen, von den Kyffhäusern organisiert, erstmals mit der neuen elektronischen Anlage. „Die kam allerseits gut an und wurde gelobt“, freute sich Lösch.

Der gestrige Sonntag begann mit einem Zeltgottesdienst, bevor der Volkskönig nach Hause gebracht wurde. Um die Mittagszeit gab es den Empfang der Vereine, bevor es danach zum Umzug durch den Ort ging. Danach klang das große Fest mit Musik gemütlich aus.

VON BURKHARD OHSE

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