Tomás Saraceno mit 50 Kunststudenten im Camp Lessien / Projekt-Kooperation zwischen DRK und TU Braunschweig

Rockstar unter den Kunstprofessoren

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Freundlicher Empfang (v.l.): Camp-Leiter Thomas Schweigler, DRK-Geschäftsführer Sandro Pietrantoni und Kunstprofessor Tomás Saraceno.

Ehra-Lessien. Er ist der Rockstar unter den Kunstprofessoren in der Welt. Tomás Saraceno, 1973 in San Miguel de Tucumán geboren, ist ein argentinischer Performance- und Installationskünstler.

Er hat von 1992 bis 1999 Kunst und Architektur an der Universidad de Buenos Aires (UBA) studiert. Ausgezeichnet mit vielen Preisen, finden seine Werke und Installationen weltweite Beachtung.

Ein von langer Hand vorbereitetes Joint-Venture-Programm mit der TU Braunschweig, der Fakultät für Architektur, speziell mit dem Institut für Kunst, und dem Kreisverband des DRK Gifhorn wurde nun im Camp Lessien begonnen. Professor Saraceno kam mit über 50 Kunststudenten von der TU Braunschweig in das Camp Lessien, um sich zunächst ein Bild von der Lage zu machen. Dort wurden sie von DRK-Geschäftsführer Sandro Pietrantoni und dem Leiter des Camps, Thomas Schweigler, empfangen und über das Gelände geführt.

Letzte Station war der Scheibenhof, wo sich alle Beteiligten zu einem Erinnerungsfoto trafen. Ziel der Zusammenarbeit ist: Die Studenten sollen fiktive und auch praktische Projekte auf dem Campus umsetzen können. „Da ist jetzt leider dazwischen gekommen, dass das Innenministerium angekündigt hat, den Campus im Herbst wieder zu schließen“, so Schweigler. Das hindert die Parteien allerdings nicht daran, das gemeinsame Projekt jetzt erst einmal fortzusetzen. Vielmehr sprach Pietrantoni an Saraceno die Einladung aus, einmal mit den Kunststudenten ein paar Nächte im Camp zu übernachten, um abends am Lagerfeuer gemeinsam Gedanken auszutauschen, wie es mit dem Projekt weiter gehen kann. Der Kunstprofessor für Architektur an der TU Braunschweig nahm die Einladung dankend an und hat sicher schon viele Ideen, die er gemeinsam mit den Studenten entwickeln und umsetzen möchte.

Von Siegfried Glasow

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