Abwechslung bei Wasserbombenschlacht und Riesenmikado / Jugendpflege zieht positive Bilanz

Riesenspaß im Bromer Freibad

Da ist Entscheidungsfreude gefragt: Wer mochte, konnte gestern durch einen Stofftunnel krabbeln.

Brome. Die Freude war gestern bei allen groß: Sowohl die Kinder als auch Jugendpflegerin Christina Jensch war froh, dass sich das Wetter doch noch von seiner besseren Seite zeigte.

Im Zuge des Sommerferienprogramms der Samtgemeinde Brome wurde gestern zum dritten Mal die Aktion „Spiel und Spaß im Freibad“ organisiert.

Wer mochte, konnte sich mit einem deftigen Brötchen stärken oder sich an der Weitwurfmaschine ausprobieren.

„Hätte es nicht aufgehört zu regnen, dann hätte ich den Jugendtreff aufschließen müssen“, meint Jensch. Aber so konnten die rund 50 Kinder sich doch im Wasser vergnügen. Besuch gab es natürlich wieder aus der Partnergemeinde Landesbergen. Gemeinsam wurden dann Armbänder gebunden, Zöpfe geflochten, sich an der Wurfballmaschine ausprobiert, Polo oder Riesenmikado gespielt und Wutbälle bemalt. Zu den Höhepunkten des Tages gehörten definitiv das Entenwettschwimmen und die Wasserbombenschlacht. „Wir haben 1000 Wasserbomben vorbereitet“, freut sich Jensch.

Der Platz zum Entspannen erinnert etwas an den Orient. Gestern wurden im Schutz eines Fliegennetzes jedoch Zöpfe geflochten. Fotos: Hussak

Recht zufrieden zeigt sich die Jugendpflegerin mit der Frequentierung der 15 Angebote des Sommerferienspaßes. „Alle Angebote wurden gut angenommen, aber bei weitem nicht so gut wie die Ferienprogramme im Frühjahr und im Herbst“, informiert Jensch. Dort sei fast alles überall ausgebucht. Besonders beliebt war die Ferienfreizeit am Arendsee, an der 25 Kinder teilnahmen – ausgebucht. „Im kommenden Jahr planen wir erneut eine Freizeit am Arendsee – und zwar vom 24. bis 30. August. An der können Kinder von 8 bis 14 Jahren teilnehmen“, stellt die Jugendpflegerin in Aussicht. In diesem ist Jahr das jüngste Kind sieben, das älteste 13 Jahre alt. „Das lief einfach super“ freut sich Christina Jensch.

Bei den „Happy Days“ hätte laut Jensch ein einmaliges Angebot ausgereicht. Nur sieben Kinder seien angemeldet gewesen. Als Grund für die maue Beteiligung vermutet Jensch, dass das Angebot in die Zeit der Werksferien gefallen ist. Dafür hätten sich sogar die Jungs für die Wellness-Tage angemeldet. Sehr gut besucht seien auch die Kreativangebote worden.

In Aussicht stellt Jensch zudem, dass im Frühling ein 24-Stunden-Treff veranstaltet wird. Neu wird im kommenden Jahr sein, dass nur noch zwei Ferienfreizeiten stattfinde. Die Jugendpflegerin plant eine Art Projektwoche unter dem Motto „Plan for Planet“. Es sollen Bäume gepflanzt werden und Informationen von einem Experten vermittelt werden. „Wichtig ist dabei der Spaß, und nicht der erhobene Zeigefinger“, weiß die Bromer Jugendpflegerin.

Von Carola Hussak

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