Verkehrssituation

Hoitlingen: Plan für die Eischotter Straße

Ratssitzung in Hoitlingen
+
Die Ratsmitglieder kamen am Mittwochabend zur Ratssitzung im Hoitlinger Dorfgemeinschaftshaus zusammen. Es wurde über die Eischotter Straße und mögliche Gestaltungsideen gesprochen.
  • Hilke Bentes
    VonHilke Bentes
    schließen

Hoitlingen – Die Diskussion um die Eischotter Straße in Hoitlingen ist nicht neu. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde nun über die Umgestaltung der Straße, die 2016 als Kreisstraße 33/2 entwidmet wurde, beraten. Gerade die Parksituation in Reichweite der Freiwilligen Feuerwehr ist der Grund, dort etwas zu verändern. Auch der allgemeine Zustand lässt zu wünschen übrig.

Der Hoitlinger Feuerwehr fehlen Parkmöglichkeiten. Bei einem Einsatz ist es jedoch entscheidend, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte schnell und reibungslos zu der Fahrzeughalle vordringen können. Das angrenzende Sportgelände entzerrt die Situation jedoch nicht. Möglichkeiten, auf dessen Parkplatz zu parken, sind gerade bei sportlichen Turnieren und Wettkämpfen Mangelware.

Ursprünglich stehen der Feuerwehr dort sechs Parkplätze zur Verfügung. „Aber das ist natürlich nicht optimal“, so Bürgermeister Daniel Krause (SPD). Fatal wäre es, sollte sich ein Einsatz mit einem großen sportlichen Event überschneiden. Schließlich zählt für die Brandschützer jede Minute – ein weiter Weg vom Auto bis zum Feuerwehrgerätehaus sei daher zutiefst problematisch.

Aber nicht nur der Parkraum und die mögliche Versetzung der Feuerwehreinfahrt wurden von den Gemeinderatsmitgliedern besprochen. „Das Thema ist schon älter, aber nun sollten wir die Sache ganzheitlich betrachten und eine langfristige Lösung schaffen“, sagte Ratsherr Edgar Klopp (SPD). Es gebe viel zu beachten. Beispielsweise, wie weit der Fußweg an der Eischotter Straße verlängert werden sollte. Und wo und wie viele Parkplätze entstehen könnten.

Diskussionsbedarf bei einer gemeinsamer Ortsbegehung

Krause berichtete von einer gemeinsamen Ortsbesichtigung der Ratsmitglieder. „Wir haben schnell gemerkt, dass es da noch viele Gespräche und Fragen gibt, die ich hier im Ratsrund erneut zur Diskussion stelle.“ Einen Beschluss sollte es am Mittwochabend im Dorfgemeinschaftshaus in Hoitlingen noch nicht geben – nur Anregungen für den Planer, die mit aufgenommen werden sollten.

Viel Diskussionsbedarf gab es wegen der Bodenbeschaffenheit des Parkraums. Versickerbare Materialien oder gradlinig gepflastert? Das Thema Flächenversiegelung wurde mit allen Vor- und Nachteilen von den Ratsmitgliedern diskutiert. Arne Reinbeck (CDU) erinnerte an die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde. „Da sollten wir einen auch in der Dunkelheit und bei Nässe immer begehbaren Untergrund wählen.“ Auch die in der Gemeinde bald vorgenommene Änderung und Anpassung der Straßenbeleuchtung wurde mitaufgenommen. „Das müssen wir uns noch gesondert ansehen“, so Krause.

In der Einwohnerfragestunde meldete sich auch Vertreter der Wehr zu Wort. Diese warfen eine zweite Einfahrt für Brandschützer in den Raum. Die schräg angedachten Parkplätze fand Ortsbrandmeister Peter Eisener nicht optimal, einen Fußweg begrüßte er dagegen. Auch diese Anregungen sollen an den Planer weitergereicht werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare