Großübung der Samtgemeinde-Wehren in der Grundschule Brome

Rauch im Heizungsraum

Für die Grundschüler war die Feuerwehr-Übung eine willkommene Abwechslung. Fotos: Deipenau

Brome. So manch einem Bromer Bürger mag der Schreck gehörig in die Glieder gefahren sein, als am gestrigen Vormittag gegen 10. 40 Uhr die Sirenen im Flecken heulten. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass es sich hierbei nur um eine Alarmübung handelte.

Ort der Übung war die Grundschule. Die Vorgaben dabei waren: „Rauchentwicklung im Heizungsraum“. Ziel dieser großangelegten Übung war es, wie Einsatzleiterin Stefanie Junge angab, „herauszufinden, wie viele Kräfte um diese Tageszeit einsatzbereit sind und benötigt werden, um die gestellte Aufgabe effizient erfüllen zu können“.

An Werktagen ab 10 Uhr bis zirka 15 Uhr ist es äußerst schwierig, in voller Mannschaftstärke auszurücken. Diese Zeit wird Feuerwehrintern auch Saure-Gurken-Zeit genannt. Ein weiteres Ziel der Übung war es herauszufinden, welche Zeit nachalarmierte Wehren aus den Ortsteilen benötigen, um an den Einsatzort zu gelangen. Insgesamt nahmen an dieser Übung neun Wehren aus der Samtgemeinde Brome teil. Darunter waren neben den Kameraden aus Tiddische und Hoitlingen auch die Wehren aus Voitze und Zicherie.

Einsatzleiterin Junge, die die Übung geplant hatte und an der Grundschule Brome unterrichtet, befand nach einer Stunde, dass die Übung bis auf einige kleinere Unabwägbarkeiten, als erfolgreich bezeichnet werden kann. Für die Schulkinder war der Vormittag eine spannende Abwechslung. Nachdem sie von ihren Lehrkräften in den hinteren Teil des Schulgeländes aus der Gefahrenzone evakuiert wurden, konnten sie nach Übungsende die Einsatzfahrzeuge bestaunen und die Feuerwehrleute mit Fragen löchern.

Von Detlev E. Deipenau

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