Bromes Fleckenbürgermeister Gerhard Borchard blickt im IK auf das bevorstehende Jahr / Wunschliste ist groß

„Radweg nach Steimke ist mir sehr wichtig“

Die Landesstraße von Brome nach Steimke verleitet aufgrund ihres geraden Verlaufs die Autofahrer zum Rasen. Flecken-Bürgermeister Gerhard Borchert liegt daher der Bau eines Radweges sehr am Herzen. Vorher soll die Landesstraße jedoch noch zur Kreisstraße herabgestuft werden. Foto: Deipenau

Brome. Einen Blick zurück auf das Erreichte oder umgesetzte Maßnahmen kann Gerhard Borchert nicht werfen, denn schließlich ist er erst seit November 2011 Bürgermeister des Fleckens Brome. Viel mehr ginge es darum, zunächst bereits eingeleitete Maßnahmen umzusetzen.

„Sicher, Wünsche gibt es vieles, aber der Haushalt des Flecken lässt nur begrenzt zu, Vorhaben umzusetzen“, weiß Borchert.

So soll beispielsweise die Dorferneuerung in Wiswedel und Benitz vorangetrieben werden. Akuten Bedarf sieht der Bürgermeister in der Fortschreibung des Naturlehrraumes am Ohresee – finanzielle Unterstützung könnte es aus einigen Fördertöpfen geben. Bislang, so Borchert, wurden renaturierende Maßnahmen und Umgestaltungen am Ohresee vorgenommen, wie zum Beispiel Wege neu angelegt, acht Stationen mit erklärenden Schautafeln angelegt, Besichtigungsstege, die in den Ohresee hineinreichen angelegt und die Mühlenteiche neu gestaltet. Nun sei es denkbar, im Bereich des Ohresees Dinge fortzuschreiben. „Natürlich hängt es von den Möglichkeiten ab, die der Haushalt bietet“, so Borchert.

Besonders am Herzen liegt dem Fleckenbürgermeister die Umsetzung des Radwegebaus von Brome in Richtung Steimke. Dies soll nach Möglichkeit im Zuge einer Abstufung der Landes- zu einer Kreisstraße erfolgen. „Natürlich müssen Kommunen in diesen Fällen einiges dazuschießen. Ich denke, dass da noch das ein oder andere Gespräch mit dem Landkreis folgen muss, denn dieser hat den Radwegebau auf seiner Prioritätenliste ziemlich weit oben angesiedelt“, meint Borchert. Andererseits begrüße man als Flecken das Vorhaben. Sowohl auf dem Gelände des Sportplatzes als auch des Schießheims gebe es erheblichen Publikumsverkehr. Leider verleite die gerade Strecke Autofahrer zum schnellen Fahren. Ein Radweg würde die Unfallgefahr entschärfen. Zu den genauen Kosten kann Borchert noch nicht viel sagen, die würden sich aus den Planungen heraus ergeben. Aber: „Es wäre schade, wenn die Maßnahme daran scheitern würden, weil der Flecken wegen Finanzknappheit absagen müsste.“

Wie Borchert im IK-Gespräch äußert, könnte er sich durchaus vorstellen, die Frage der Beleuchtung im Flecken nachzugehen. Schließlich handelt es sich um alte Anlagen, bei denen die Reparaturkosten in die Höhe schnellen würden. Mit LED-Leuchten wäre man auf einem optimalen Stand. Als weitere wichtige Punkte nennt Borchert die Bushaltestelle vor der Schule. „Die verkehrliche Situation ist dort sehr gefährlich. Im Januar wird es Gespräche mit dem Landkreis und dem Träger geben. Dort muss etwas passieren“, ist der Bürgermeister überzeugt. Aber schließlich gebe es noch eine ganze Menge Themen, die bearbeitet werden müssten. Grundsätzlich planen könne man, wenn die Haushaltsdiskussionen beendet seien.

Von Carola Peiser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare