Brummi-Fahrer nutzen Parkplatz vor dem Sportheim für eine Pause / Schäden an Einfahrt vorbeugen

Brome: Radweg für Lkw-Verkehr nicht geeignet

+
Nicht nur Pkw-, auch Lkw-Fahrer nutzen den Parkplatz vor dem Sportheim. Allerdings ist der neue Radweg nicht für den Schwerlastverkehr ausgerichtet.

Brome. Es musste viel Zeit ins Land gehen, bis der Radweg an der Steimker Straße in Brome vom Ortsausgang bis zum Sportplatz fertiggestellt wurde.

Im vergangenen Jahr war es nun soweit, doch gibt es schon jetzt die ersten Probleme, wie Gerhard Borchert, Bürgermeister des Fleckens Brome, im Gespräch mit dem IK verriet.

Im Bereich der Auffahrt zum Parkplatz des Sportplatzes ist der Radweg so befestigt, dass er überfahrbar ist. Allerdings, so Borchert, ist der Radweg in diesem Bereich nicht für den Schwerlastverkehr ausgerichtet. „Den großen Parkplatz des Sportplatzes nutzen Lkw-Fahrer, um sich auszuruhen. Wenn auch aus Unkenntnis, wird der neue Radweg dadurch beschädigt“, sagt Borchert. Gemeinsam mit dem FC Brome und der Verwaltung des Landkreises Gifhorn will der Bürgermeister nun besprechen, welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Zum Beispiel, wie der Radweg abgesichert werden kann und der Verkehr künftig von der dafür vorgesehenen Einfahrt genutzt wird. Allerdings gibt es zwei Einfahrten – eine zum Schützenhaus und eine zum FC Brome.

Wie Borchert betont, gab es vorher keinen Zuweg, ausschließlich einen zugewachsenen Graben. „Es wäre doch schade, wenn der Radweg schon kaputt wäre, ohne ihn richtig in Betrieb genommen zu haben“, bedauert Borchert.

Ausschlaggebend für den Radwegebau war die Herabstufung der Landes- zur Kreisstraße. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf rund 60 000 Euro, wovon der größere Teil förderfähig ist. Oberste Priorität bei dem Vorhaben hatte für Bürgermeister Borchert, dass die Bürger sicheren Fußes oder per Rad zu den Sportstätten kommen und auch wieder zurück. Derzeit noch nicht in Sicht, ist der Lückenschluss zwischen Brome und Steimke. Dabei bestehen viele Kontakte, weit über das Vereinsleben hinaus.

Von Carola Hussak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare