Bürgermeister pocht weiterhin auf Radweg hinter Brechtorf / Antrag auf Fördermittel ist gestellt

Radfahrer und Fußgänger in Gefahr

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Rühens Bürgermeister Karl Urban fordert einen Radweg für die K 312 zwischen Brechtorf und Eischott. Derzeit benutzen viele Radfahrer und Fußgänger zwangsläufig die Fahrbahn. Das ist gerade in der dunklen Jahreszeit sehr gefährlich.

Brechtorf/Eischott. Rühens Bürgermeister Karl Urban wartet noch immer auf einen Radweg zwischen Eischott und Brechtorf. Gerade in der dunklen Jahreszeit seien Radfahrer dort gefährdet. Ein Förderantrag ist gestellt.

„Immer mehr Leute fahren mit dem Rad zur Arbeit“, berichtet Karl Urban, Rühens Bürgermeister, im IK-Gespräch. „Aber gerade in der dunklen Jahreszeit kann das gefährlich werden.“ Er spielt auf die K 312, die Verbindung von Brechtorf nach Eischott, an. Schon länger will die Gemeinde dort einen Radweg haben. Sinnvoll sei dies allemal.

Nicht nur böte ein Radweg den Radfahrern und Fußgängern zwischen den beiden Ortschaften einen Schutz vor dem Verkehr, auch sei ein „Lückenschluss zum Radwegenetz in Wolfsburg sicherlich eine gute Idee“, meint Urban.

Dennoch steckt ordentlich Sand im sprichwörtlichen Getriebe. Denn schon vor einem Jahr hatte Urban seine Argumente vorgebracht: Nicht nur immer mehr Pendler, auch die Kinder beführen die Straße auf dem Weg zur Schule. Dazu kämen noch Leute, die in Rühen einkaufen wollten, Hundebesitzer und andere Spaziergänger.

Die Ursache dafür, dass noch nichts weiter geschehen ist, sieht Urban in der Prioritätenliste des Landkreises Gifhorn, auf der der Radweg einfach nicht hoch genug stünde.

„Aber wir lassen das nicht ruhen“, verspricht Rühens Verwaltungschef. Es sei ihm auch persönlich ein Anliegen, die gefährliche Situation zwischen Eischott und Brechtorf zu entschärfen sowie die Lebensqualität zu verbessern.

Man habe mittlerweile einen Antrag auf Fördermittel für den Radwegebau gestellt. „Vielleicht beschleunigt eine Zusage die ganze Sache“, hofft Urban. Doch weitere Hürden sind noch zu nehmen, etwa der mit einem Wegebau verbundene Landkauf. „Wir haben einen langen Atem“, hält Urban fest.

Von Dennis Tesch

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