Ehra-Lessien: Gemeinde sucht nach Lösung / Umbau der Bushaltestellen im kommenden Jahr

Bus hat Probleme beim Wenden

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Ob der Busverkehr über die Bergstraße geleitet werden kann, ist noch nicht geklärt.

Ehra-Lessien. Mit dem Thema barrierefreier Umbau von Bushaltestellen muss sich auch die Gemeinde Ehra-Lessien auseinandersetzen. Bis zum Jahr 2022 muss im Öffentlichen Personennahverkehr eine barrierfreie Mobilität geschaffen werden.

Zwar werden immer mehr niederflurangepasste Busse eingesetzt, allein an der angepassten Höhe der Borde scheitert es noch.

Die Gemeinde Ehra-Lessien plant die Umgestaltung der Bushaltestellen im kommenden Jahr. Denn dann wird die Niedersächsische Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel die innerörtliche Fahrbahndecke im Zuge der Bundesstraße 248 erneuern. Wie Bürgermeisterin Jenny Reissig informiert, würden derzeit noch keine Pläne vorliegen. Bekannt sei, dass es an der Bromer Straße im nördlichen Bereich keine Einfahrbuchten mehr geben soll. Der Rat entschied sich in seiner jüngsten Sitzung jedoch anders, denn das mache vor einer Ampel Sinn.

Zur Sprache kam ein Problem in Lessien. Busfahrer haben im Bereich der Straße Im Grundfeld ein Problem mit dem Wenden. Rückwärtsfahren ist mittlerweile rechtlich nicht mehr gestattet. Tat sich die Frage auf, den Busverkehr über die Bergstraße zu leiten oder – wie bereits beim Landkreis Gifhorn nachgefragt – einen Wendehammer zu bauen. Bürgermeisterin Reissig gab zu Bedenken, dass ein Wendehammer mit etwa 150 000 Euro sehr teuer sei. Eine denkbare Lösung wäre eine Wendemöglichkeit vor dem Brennplatz. Zu einem abschließenden Ergebnis kam der Rat nicht.

Der Bauausschuss für das geplante Sozialökonomische Zentrum Ehra-Lessien plant nun, in die nächste Phase einzutreten. In der Vorlage für potenzielle Planungsbüros wurden Eckpunkte für die Standorte der Gebäude festgelegt, die unabhängig gebaut werden können. Im Gespräch sind unter anderem ein Jugendtreff, eine Arztpraxis, die Unterbringung des Gemeindebüros und ein Mehrgenerationenhaus. Vorab sollen die Planungen noch dem Rat vorgelegt werden.

Bei der Wirtschaftsförderung wolle man sich informieren, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Von Carola Hussak

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