Rasantes Tempo und schöne Seifenkisten beim Großen Preis von Brome

Patrick Herud ist Doppelsieger

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Alle Seifenkisten wurden vor dem Start überprüft, auch die der jüngsten Teilnehmer.

Brome. Patrick Herud war der Doppelsieger im „Großen Preis von Brome“: In der schnellsten Zeit gewann er mit „Hörby“ in der Rennklasse vor Chris Gatzke (Die Partei) und Daniel Pietras (Lady Boy 1).

Mit den abenteuerlichsten Konstruktionen begaben sich die Piloten auf die Strecke.

In der Spaßklasse lag Mick Herud vorn, und zur „schönsten Kiste“ wählten die Zuschauer Patrick Heruds „Hörby“. Auch in seiner siebten Auflage hatte das Ereignis nichts von seiner Anziehung eingebüßt: Auf der 600 Meter langen, abschüssigen Asphaltstrecke auf der Bergstraße zwischen Brome und Zicherie lieferten sich die Piloten der abenteuerlichsten Seifenkisten ein packendes Rennes vor einigen Dutzend Zuschauern, die mit Beifall nicht sparten.

Eingeladen hatten wieder die Bromer Jungschützen mit Stephan Lüthe als Hauptorganisator, die erneut mit einem Radarmessgerät die Geschwindigkeiten der Teilnehmer ermittelten.

Sorgfältig untersucht wurden die elf Kisten vor dem Start vom Team um Chris Teichmann, das sicherstellte, dass die Fahrzeuge über eine ausreichend sichere Konstruktion mit einer wirksamen Bremse verfügten. Dann kam es auf das Geschick der Piloten an. Das wechselhafte und kühle Wetter führte dazu, dass die Besucher zum Rennbeginn nur zögerlich eintrafen. Mit dem Verlauf des Rennens aber kamen mehr Interessierte, und die Stimmung wurde immer besser, sodass die Party nach der Siegerehrung zu einem vollen Erfolg wurde.

Von Horst Michalzik

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