Erschließungsmaßnahmen beginnen Ende des Monats / Baustart im Februar

Parsaus Baugebiet ist startklar

Die Erschließungsarbeiten in Parsaus Baugebiet Kälberanger III sollen beginnen. Alle 37 Bauplätze sind verkauft oder reserviert, das Schild kann vermutlich abgebaut werden.
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Die Erschließungsarbeiten in Parsaus Baugebiet Kälberanger III sollen beginnen. Alle 37 Bauplätze sind verkauft oder reserviert, das Schild kann vermutlich abgebaut werden.

Parsau – Das Problem mit Parsaus Rückhaltebecken ist gelöst. Und damit ist ein großer Schritt für das Baugebiet Kälberanger III getan. Planungsfehler verzögerten den Beginn der Erschließungsmaßnahmen, aber nun geht es in die richtige Richtung.

In zwei Wochen soll mit den ersten Maßnahmen begonnen werden. Und damit ist der Baubeginn für die Grundstücksbesitzer in Parsau in greifbarer Nähe gerückt.

„Gott sei dank“, rutschte es Bürgermeisterin Kerstin Keil im IK-Gespräch heraus. Endlich, sagt sie, geht es bei dem Baugebiet zwischen Parsau und Ahnebeck voran. Der Zeitplan steht, sodass sich die Bauherren – zumindest schon so langsam – mental auf den ersten Spatenstich vorbereiten könnten.

Bauplätze sind verkauft oder reserviert

37 Bauplätze gibt es bei dem Baugebiet Kälberanger III. Sie alle sind vergeben, fast alle schon verkauft. „Und der Rest ist reserviert, darüber sind wir natürlich froh“, sagt Keil. Der zeitliche Ablauf hatte sich über den Herbst hinweg immer wieder verschoben. Ursprünglich sollte die Erschließung schon im Sommer beginnen (das IK berichtete).

Doch bei dem neuen Rückhaltebecken gab es bei der Planung Missverständnisse. Mit diesen Verzögerungen klappte dann auch der Zeitplan nicht mehr. Das Becken soll sowohl für das Baugebiet Kälberanger III, als auch für geplante Gebiet Kälberanger IV genutzt werden können.

Es sieht also nun so aus, als würde der Plan, im Februar mit den ersten Bauschritten zu beginnen, aufgehen. 12 bis 15 Wochen sollen die Arbeiten dauern. Baustraßen müssen für die Grundstückseigentümer angelegt und Leitungen verlegt werden. „Wir sind sehr froh, dass es nun klappt.“ Keil betonte, dass die Verzögerungen aber nicht an der Gemeinde lagen.

Der Bauboom in Parsau wird aber auch über dieses Baugebiet hinaus noch weiter gehen. Erst kürzlich hatte die Gemeinde über das nachfolgende Gebiet Kälberanger IV gesprochen. Der Aufstellungsbeschluss für noch einmal 20 Bauplätze wurde Anfang Oktober von dem Gemeinderat beschlossen. Auch dort gebe es schon eine lange Liste an Bewerbern. Keil sprach von über 50 Interessierten.

Ein gutes Zeichen für das weitere Wachstum der Gemeinde, wie die Bürgermeisterin bestätigt. „Darüber freuen wir uns.“

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