Weitere Projekte vor Fertigstellung

Parsau will Kindergarten erweitern: Zu wenig Platz für die Kinder

Es fehlt Platz: Der Kindergarten soll einen Anbaucontainer bekommen, um die Raumsituation zu verbessern.
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Es fehlt Platz: Der Kindergarten soll einen Anbaucontainer bekommen, um die Raumsituation zu verbessern.

Parsau – Die Gemeinde in Parsau möchte in diesem Jahr neben dem geplanten Baulandverkauf das Hauptaugenmerk auf den Platzmangel der Kita Fliegenpilz legen.

Viele andere Projekte nehmen laut Bürgermeisterin Kerstin Keil auch Formen an.

Raumvergrößerung Kindergarten Fliegenpilz

„Unsere Kinder haben in Parsau zu wenig Platz“, erklärt Bürgermeisterin Kerstin Keil. „Die Platzsituation ist völlig überlaufen.“ Keil weiß um die akute Raumnot in Parsau. Die Küche sei für die betreuten Kinder einfach zu klein. Auch andere Räume reichen nicht aus. „Wir werden uns mit einem Containeranbau auseinandersetzen. Das wird auf jeden Fall in diesem Jahr verwirklicht.“ Dieser Punkt stehe im Jahresplan ganz oben auf der Liste der Gemeinde. „Die notwendige Vergrößerung hat auf jeden Fall eine ganz hohe Priorität“, erklärt Keil.

Beleuchtung im Ort

Parsau will bei der Straßenbeleuchtung Strom sparen, wie Keil gegenüber dem IK erläutert. „Wir beginnen, unser Lichtkonzept in den Straßen vollkommen umzustellen“, erklärt Keil. „Die Beleuchtung wird auf LED-Lampen umgerüstet.“ Dieses Projekt wird die Gemeinde nach und nach angehen. „Wir werden uns schrittweise vortasten.“ So fallen zuerst die Hermann-Löns-Straße, die Störtelstraße, die Bergfelder Straße und der Schubertring unter die ersten Arbeitsschritte der Gemeinde.

„Wir würden gerne alles sofort machen, aber das übersteigt unsere Grenzen. Wenn wir die genannten Straßen im Griff haben, dann ist der erste Schritt.“ Danach gehe es laut Keil weiter.

Das Baugebiet

Die Planungen rund um das neue Baugebiet zwischen Parsau und Ahnebeck seien fertiggestellt. An der B244 können in diesem Jahr Grundstücke erworben werden. „Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde 36 Bauplätze verkaufen kann. Damit werden wir nun im Lauf der nächsten Zeit beginnen“. Der Verkauf der Bauplätze mache weitere Mittel für andere Projekte frei.

Situation der Turnhalle

Schon mehrere Jahre wünscht sich die Gemeinde die Verwirklichung der geplanten Turnhalle. „Wir müssen abwarten. Im März könnten wir mehr wissen.“ Die Bürgermeisterin verweist auf die Dringlichkeit. „Der Bau einer Turnhalle ist auch für die umliegenden Dörfer eine ganz wichtige Maßnahme“, findet Keil.

Geplanter Nahversorger

Immer wieder ist ein Supermarkt für die Gemeinde im Gespräch. Doch das liege nicht in kommunaler Hand. „Wir müssen gucken, wo wir bleiben“, bestätigt Keil. Aber auch bei diesem Punkt hofft sie, dass es in diesem Jahr einen Schritt vorangeht.

Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner beschäftigen auch dieses Jahr die Gemeinde. „Es sieht auf jeden Fall besser aus. Die Eiablagen sind zurückgegangen“, erklärt Keil. „Aber wir müssen dran bleiben und großräumig sprühen, damit wir Herr der Lage bleiben.“ Keil ist froh, dass der letztjährige Kampf Wirkung zeigt.

VON HILKE BENTES

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